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CA 91 oder CA 111/CS 9
#1
Hallo,

Seit kurzem spiele ich wieder Klavier. Ich habe 20 Jahre zuruck, mein Klavier eingewechselt fur ein Keyboard Technics 5000, seit 5 Jahre nicht mehr benutzt und jetz ein CA 91 im Haus, zum ausprobrieren. Gefellt sehr gut, schoner Klang, hort sich an wie ein richtiges Klavier. Ich benutze nur Klavier und manchmal Strings dazu. Keine drums.
Ich frage mich, wird ein CA 111 im vergleich mit CA 91 mir mehr bieten? Besserer Klang (sowie ein echtes Klavier) oder lohnt sich der Wechsel nicht? Anschaff des CS 9 besser? Mir gehts um den besten "Klavierklang".
Kan jemand mich raten darin?

Gertrud
 
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#2
Hallo,
ein Wechsel von CA91 auf CA111 lohnt sich nur wegen der Optik.
Der Klang wird im wesentlichen gleich sein.

Anders aber beim CS9, hier ist der Pianoklang eine Generation weiter und mit mehr Details ausgestattet.

Aber wenn das CA91 für Sie gut klingt und Sie nicht unbedingt das Design eines Klaviers haben wollen,
würde ich beim CA91 bleiben.
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#3
(14.10.2011, 08:38 )Gertrud schrieb: Hallo,

Seit kurzem spiele ich wieder Klavier. Ich habe 20 Jahre zuruck, mein Klavier eingewechselt fur ein Keyboard Technics 5000, seit 5 Jahre nicht mehr benutzt und jetz ein CA 91 im Haus, zum ausprobrieren. Gefellt sehr gut, schoner Klang, hort sich an wie ein richtiges Klavier. Ich benutze nur Klavier und manchmal Strings dazu. Keine drums.
Ich frage mich, wird ein CA 111 im vergleich mit CA 91 mir mehr bieten? Besserer Klang (sowie ein echtes Klavier) oder lohnt sich der Wechsel nicht? Anschaff des CS 9 besser? Mir gehts um den besten "Klavierklang".
Kan jemand mich raten darin?

Gertrud

Klanglich haben die Digitalpianos eh noch sehr viel Luft nach oben, deshalb würde ich mich nicht zu sehr darauf versteifen.
Digitalpianos arbeiten leider verhältnismäßig noch immer mit einem sehr begrenzten Rom/Samplespeicher. Ich warte noch darauf bis die Hersteller ihre Geräte mit SSD's samt richtig gutem Samplematerial ausstatten, aber das dauert noch ein paar Jährchen. (Korg hat den Weg mit ihrer neuen Workstation 'Kronos' eingeleitet, die übrigens für eine Workstation, eine sehr gute RH-3 Tastatur hat).
Ich benutze ein MP10 und den 'Klang' hole ich mir aus dem Rechner über die Software Synthogy Ivory 2, mit einer zig Gigabyte großen Samplelibrary.
Mir ging es wie dir um einen möglichst perfekten Klang und ich war geradezu versessen danach. Da ich sehr vieles ausprobiert habe, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, das kein aktuelles DP meine Ansprüche mit seinen internen Sounds erfüllen würde. Die DP's werden von Generation zu Generation besser, aber diesen Sprung z.B. alle 3 Jahre hardwareseitig (also über den Wechsel auf ein neues Modell) mit zu machen, ist finanziell nicht wirklich sinnvoll.
Deshalb habe ich mich beim Kauf eines DP auf eine möglichst gute Tastatur fixiert und den 'Klang' hole ich mir aus dem Rechner. Ein kleines Notebook mit Audiointerface genügt da schon.
Der klangliche Unterschied ist wirklich riesig.
Natürlich muss man entscheiden ob einem der Aufwand das ganze Wert ist und ob man seinen 'Spielplatz' überhaupt so technisiert Einrichten möchte.
 
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#4
Aber alle sechs Jahre rechnet sich m.M.n. der Wechsel auf ein neues Modell schon, wenn man aus Platzgründen oder wegen nächtlicher Übungszeiten auf ein Digi ausweichen muss.

Natürlich sind die Klänge und die Spielart niemals mit einem hochwertigen Klavier zu vergleichen.
Aber: Was kostet schließlich ein gutes Klavier oder noch besser, ein Flügel??????
Ja, ja, ich weiß, die Wertbeständigkeit .....

Deshalb finde ich so eine Software vom Gedanken her recht gut, wenn's wirklich klappt und nicht besondere techn. Vorkenntnisse verlangt.

Welches Audiointerface ist denn dazu empfehlenswert?
Was kosten ca. Software Synthogy + Interface?
Und - funktioniert das auch über die Lautsprecher eines Digis oder sollte man unbedingt Aktivboxen o.ä. dazu haben?
 
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#5
(19.11.2011, 12:34 )Farnese schrieb: Aber alle sechs Jahre rechnet sich m.M.n. der Wechsel auf ein neues Modell schon, wenn man aus Platzgründen oder wegen nächtlicher Übungszeiten auf ein Digi ausweichen muss.

Natürlich sind die Klänge und die Spielart niemals mit einem hochwertigen Klavier zu vergleichen.
Aber: Was kostet schließlich ein gutes Klavier oder noch besser, ein Flügel??????
Ja, ja, ich weiß, die Wertbeständigkeit .....

Wie ist das denn mit "CA 91 im Haus, zum ausprobrieren" gemeint?
Wenn ein Wechsel auf ein CS9 möglich ist, würde ich mich wohl für die bestmögliche Tastatur (RM3) entscheiden.

Zitat:Deshalb finde ich so eine Software vom Gedanken her recht gut, wenn's wirklich klappt und nicht besondere techn. Vorkenntnisse verlangt.

Welches Audiointerface ist denn dazu empfehlenswert?
Was kosten ca. Software Synthogy + Interface?
Und - funktioniert das auch über die Lautsprecher eines Digis oder sollte man unbedingt Aktivboxen o.ä. dazu haben?

Die Software kostet zusammen mit dem Sicherheitsdongle 300 eur und ein ausreichend gutes Audiointerface bekommt man für um die 100 eur.
Das ganze kann dann über das Klangsystem des DP's wiedergegeben werden ohne das seperate Aktivboxen benötigt werden.
Bei der Software hat man ebenfalls eine vergleichsweise günstige Upgrademöglichkeit z.B. Ivory 1 auf 2 für 69 eur. Der Sprung ist jedoch erst nach 4-5 Jahren passiert. Ehrlich gesagt sehe ich mindestens für die nächsten 3 Jahre keinen nennenswerten Sprung, was die internen Sounds von DP's angeht, wo man hingegen bei den Softwarelösungen bereits sehr weit fortgeschritten ist.
Mit einem kleinen eleganten Laptop ist das Ganze sicherlich auch optisch in Einklang zu bringen. Da reicht ein halbwegs flottes Dualcore System aus den letzten 2 Jahren - 4 GB Arbeitspeicher empfehlenswert.
Das aufwändigste bei der Einrichtung ist die Installation von 11 DVD's Wink
Wie sich das ganze anhört gibt es hier als Vorgeschmack..
h**p://www.youtube.com/watch?v=7lai4P5flVA&list=UURpbXDE2XKh4LMdhcIt60Sg&feature=plcp
h**p://www..musikmachen.de/Tests/Synthogy-Ivory-II

Ivory II Italian Grand hört sich auch mächtig an, bietet nur 1 Flügelklang, kostet allerdings auch nur knapp die Hälfte.
Ich überlege mir ob ich's mir noch zusätzlich kaufe. Am meisten mag ich persönlich den warmen Klang des Steinway D.
h**p://www.youtube.com/watch?v=4qTSA8UlLOA&context=C215c2UDOEgsToPDskLxQRtx8N8w-w-FoMC5usix

Bei aller Schwämerei, möchte ich aber gesagt haben, das die internen Klänge in anbetracht des Preises trotzdem auch gut.
Kawai darf aber gerne noch eine Schippe drauflegen. Ich vermisse noch 1-2 Premiummodelle um die 5-6 tsd. euro, als Gegenstück zum
Modell 'Avant Grand' eines anderen Herstellers.
 
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#6
Vielen Dank für die Superklänge auf YouTube.
Mein Favorit wäre auch der Steinway.

Zitat:Kurzlang: Bei aller Schwämerei, möchte ich aber gesagt haben, das die internen Klänge in anbetracht des Preises trotzdem auch gut.
Kawai darf aber gerne noch eine Schippe drauflegen. Ich vermisse noch 1-2 Premiummodelle um die 5-6 tsd. euro, als Gegenstück zum
Modell 'Avant Grand' eines anderen Herstellers.

Da stimme ich voll zu!!!
 
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#7
Hallo,

ich muss hier leider sogar klar wiedersprechen, obwohl ich vor dem Kauf meines CA93 auch Deiner Meinung war: Ich arbeite sowohl mit Ivory II (Pianos und Italian Grand), QL Pianos Gold, Galaxy II (alle Ausgaben) und nun auch mit Pianoteq 4.

Bisher war für mich Synthogy II die absolute Referenz für autentischen Pianoklang. Allerdings merke ich nun im direkten Vergleich (sowohl mittels AKG 701 als auch über das Soundsystem des CA93), dass bei allen Symnthogy Pianos sehr viele ungewollte Nebengräusche Taste für Taste mit gesampelt wurden und bei sehr dichter Spielweise mit offenem Dämpfer es sehr bald zu einem "Aufschaukelen" der Störgeräusche kommt. Ich nenne diesen Effekt "das Piano kotzt". Das lässt sich auch durch intensive Parmametrisierung nicht eliminieren. Der zweite Punkt den ich nun mekre ist, dass man mit den Synthogy II Pianos im Vergleich zum Kawai nicht Pianissimo spielen kann. Selbst mit den pp Samples ist der Ton viel zu laut.

Deutlich besser gelöst ist das bei der neuen Pianoteq 4. War der Ton bei Edition 3 noch "unter aller Kanone" ist die neue Edition nun schon sehr nahe drann am Original. Ich habe über mein (ausgezeichnetes) Pianohaus hier in Innsbruck Referenzugriff sowohl auf Bösendorfer als auch Yamaha C7 und Kawai.

Nun kann ich aber "aus erster Hand" sagen (obwohl Geschmäcker sicher verschieden sind): Das Kawai CA93 toppt für mich mit Abstand alle PC gestützten Pianos: Sowohl was den natürlich Klang als auch die Spielbarkeit betrifft: Unglaublicher Dynamikumfang, optimale Umsetzung der Samples lebending aber ohne "Aufschaukeln von Störgeräuschen" und das Instrument beginnt bei offener Spielweise ab MF wirklich zu singen wie das Original und das ohne jede Latenz (obwohl die Latenz auf meinem System nur bei den ersten Noten auffällt).

Ich bin "bekehrt": 3x Hoch auf die Techniker von Kawai. Meinen PC werfe ich nun nur noch an für meine geliebten Vintage Organs von NI und mein Harpsichord von Hauptwerk :-P

Alexander

 
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