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Welche Lautsprecher für das MP10?
#41
Sieht ja interessant aus... der Lautsprecher scheint sogar zwei Hochtöner zu besitzen (?)...

Von der Nichtantwort einer meiner letzten Fragen gehe ich davon aus, dass keiner so eine Liste bzw. Ahnung von den genauen Abständen von Lautsprecher zum Hörer in Abhängigkeit der Kalottengröße hat... oder?
Imagine there's no heaven...And no religion too...And the world will live as one
(Song: John Lennon)
 
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#42
(17.05.2015, 23:03 )moki schrieb: Sieht ja interessant aus... der Lautsprecher scheint sogar zwei Hochtöner zu besitzen (?)...

Von der Nichtantwort einer meiner letzten Fragen gehe ich davon aus, dass keiner so eine Liste bzw. Ahnung von den genauen Abständen von Lautsprecher zum Hörer in Abhängigkeit der Kalottengröße hat... oder?

Hallo,

tut mir leid, dass ich diese Frage bezüglich Abstände Ohr-Lautsprecher  übersehen habe.

Eine wissenschaftliche Antwort kann ich nicht abgeben. Ich werde mich aber mal informieren. Die Frage des optimalen Lautspcherabstandes zum Ohr kann sich aber sicher nur auf Hören in den eigenen vier Wänden bei Konservenmusik (von CD/DVD/Fernsehen/ Band beziehen, oder?

Denn in einem Konzertsaal gibt es zwar physikalisch auch einen optimalen  Abstand, der aber nur einen relativ kleinen Bereich des Konzertsaales abdecken kann. Bei klassischen Konzerten oder in der Oper gibt es überwiegend keine akustische Unterstüzung durch Lautsprecher. Hier steht die Raumakustik.

Anm.: zur besseren Sprachverständlichkeit in großen langen Räumen hat man (früher/ sicher auch heute noch) Schallzeilen mit vielen übereinander angeordneten Lautsprechern vorne an der Bühne angebracht. Damit hat man versucht den Hörer von der ersten bis zur letzten Reihe des Raumes zu erreichen.

Im Heimbereich stellt sich bei einem akustischen Klavier oder Flügel auch nicht die Frage des optimalen Abstandes von Lautsprechebene zum Ohr. Daher lasse ich bei meiner Betrachtung das Kriterium des Lautsprecherabstandes und der Hörebene bei der Klangbewertung eines E-Pinanos im Heimbereich ohne Beachtung.

Auch bei einem sehr gut klingenden E-Piano  mit eingebauten Lautsprechern wie zum Beispiel bei den Yamaha Modellen der CLP-Serie oder bei den entsprechenden Kawai-Standmodellen trifft dieser Aspekt wie bei akustischen Klavieren/ Flügeln zu. Wobei Kawai mit seinen Resonanzboden-Verfahren  bei einigen Modellen ja sogar die Abstrahlung diffuss macht. Hier also der "Abstand" bezüglich Klangoptimierung überhaut nicht wichtig ist.
 
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#43
Dazu gibt es eine neue Entwicklung:  CPS SpaceStation v3 für kleines PA 
Damit sollte der Abstand und die Position im Raum nicht mehr wichtig sein. 
http://forums.musicplayer.com/ubbthreads.../2602284/1
 
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#44
(18.05.2015, 11:22 )lophiomys schrieb: Dazu gibt es eine neue Entwicklung:  CPS SpaceStation v3 für kleines PA 
Damit sollte der Abstand und die Position im Raum nicht mehr wichtig sein. 
http://forums.musicplayer.com/ubbthreads.../2602284/1

so wie ich das verstehe, ist das lediglich eine Raumsimulation in Bezug auf Hall/ Reverb.
So etwas gibt es schon lange von Roland. Solche Geräte erzeugen nur Hallsimulationen unterschiedlicher Räume mit verschiedenen  Hallzeiten und deren Parameter.
Damit wird nicht ein optimaler Abstand und eine optimale Hörebene erreicht. Im Gegenteil, ein Hall ist ja nicht stralenförmig direkt bezogen sondern diffus. D.h., die Töne werden im Raum reflektiert und kommen verzögert zum direkten Schall am Ohr an.

Wie ich schon schrieb, "der" optimale Hörabstand und "die" optimale Hörebene ist bei der Übertragung beim Klavierspielen aus meiner Sicht überhaupt nicht wichtig. Der optimale Hörabstand bei einem akutsichen Klavier ist ja auch nicht veränderbar. Es sein denn der Klavierspieler hätte seeeeerh lange Arme.(Spass)

Wichtig für den guten Klavierklang eines E-Pianos sind andere Faktoren. Und da haben (fast) alle Stagepianos mehr oder weniger Probleme im Vergleich zu einem guten akustischen Piano oder einem E-Piano mit eingebauten Verstärker/ Lautsprecher (Standpiano in großem Klaviergehäuse) wie diese z.B. aus der neuen Yamaha CLP und N1- Serie und auch glaube ich bei entsprechenden Modelle von Kawai der CN/CA Serie.
Wobei ich meine, dass das Yamaha N1 derzeit nicht zu toppen ist was Tastaur, Klang und Abstrahlung betriftt.
(wir sind hier aber in einem Kawai-Forum und ich erwähne andere Fabrikate mit einem schlechten Gewissen)

 
 
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#45
die spacestacion hat zwei rechtwinkelig angeordnete Lautsprecher, was einen raumfüllenden "Stereoeffekt" unabhängig von der Hörposition erzeugen soll. Das wäre dann schon ein bisserl mehr als eine Hall/Reverb-Simulation. Es ist dafür konzipiert Stereo-gesamplelte Sounds und Leslie-Effekte mit nur einem Kasterl wiederzugeben, und soll laut Erfahrungsberichten im Keyboard Corner Forum beeindruckend klingen. Ich finde, das ist ein spannendes Konzept und werde mir später dieses Jahr eine zulegen.

Das die meisten Sounds nun in Stereo sind, spielt es leider heutzutage ein Rolle, wenn man nicht nur im Sweet Spot davor sitzt. Aber selbst dann kann es Probleme geben. Z.B.
Mein altes mono Roland RD-500 mit einem simplen mono Fostex Amp machte beim mir im Wohnzimmer überhaupt keine Probleme.
Das "stereo" Kawai MP7 (beginnend mit FW v1.03) aber jede Menge: mit dem bewährten Mono-Amp nicht brauchbar, über Phasing beim Anpassen der Stereo Width, bis hin zu einem vermuteten HW-Defekt in der Sounderezeugung in meinem MP7 Nr. 2, kombiniert mit Schwächen in der Firmware (großteils behoben in v1.11) haben es unhörbar gemacht, als ich damals die wunderbaren Abacus A-Box 10 Aktivmonitore als Testset mit MP7 Nr.2 zur Verfügung hatte. Das gleiche galt für die Grundig Box M800 am Onkyo PMW Verstärker. Mein aktuelles MP7 Nr.4 mit Syrincs M3 klingt nun akzeptabel für meine Ohren. Was auch immer die Ursachen waren.

Ein hochwertiges Mono-Piano geht mir beim MP7 schwer ab!
 
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#46
(18.05.2015, 20:09 )lophiomys schrieb: die spacestacion hat zwei rechtwinkelig angeordnete Lautsprecher, was einen raumfüllenden "Stereoeffekt" unabhängig von der Hörposition erzeugen soll. Das wäre dann schon ein bisserl mehr als eine Hall/Reverb-Simulation. Es ist dafür konzipiert Stereo-gesamplelte Sounds  und Leslie-Effekte mit nur einem Kasterl  wiederzugeben, und soll laut Erfahrungsberichten im Keyboard Corner Forum beeindruckend klingen. Ich finde, das ist ein spannendes Konzept und werde mir  später dieses Jahr eine zulegen.

Das die meisten Sounds nun in Stereo sind, spielt es leider heutzutage ein Rolle, wenn man nicht nur im Sweet Spot davor sitzt. Aber selbst dann kann es Probleme geben. Z.B.
Mein altes mono Roland RD-500 mit einem simplen mono Fostex Amp machte beim mir im Wohnzimmer überhaupt keine Probleme.
Das "stereo" Kawai MP7 (beginnend mit FW v1.03) aber jede Menge: mit dem bewährten Mono-Amp nicht brauchbar, über Phasing beim Anpassen der Stereo Width,  bis hin zu einem vermuteten HW-Defekt in der Sounderezeugung in meinem MP7 Nr. 2,  kombiniert mit Schwächen in der Firmware (großteils behoben in v1.11) haben es unhörbar gemacht, als ich damals die wunderbaren Abacus A-Box 10 Aktivmonitore als Testset mit MP7 Nr.2 zur Verfügung hatte. Das gleiche galt für die Grundig Box M800 am Onkyo PMW Verstärker.  Mein aktuelles MP7 Nr.4 mit Syrincs M3  klingt nun akzeptabel für meine Ohren. Was auch immer die Ursachen waren.

Ein hochwertiges Mono-Piano geht mir beim MP7 schwer ab!


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Hallo,

alle Töne/ Klänge unterliegen physikalsichen Gesetzen. Wunder gibt es nicht. So kann auch die >spacestation< nicht zaubern.
Wenn das Wunder nur in den um 90 Grad versetzten Lautsprechern liegen würde, so kann man dies ja einfach nachbilden, indem man zwei separate Lautsprecher -wie wir sie alle haben- auch um 90 Grad versetzt drehen. Dann hätten wir den gleichen Effekt und brauchen keine Spacestation.  Daher-wenn die Spacestation eine Wunderwaffe sein soll- muss mehr dahinter stecken. Das kann ich aber bis jetzt nicht erkennen.

Wenn das Stereosample bei Wiedergabe des MP7 das Problem darstellt, dann kann man doch mit dem Regler B die StereoWdth von 127 auf 0 stellen. Dann kommt rechts und links Mono heraus. Unabhängig davon wird in der Studio/ Tontechnik bei Aufnahmen immer auf Monokompartibilität geachtet.
Ich werde mal nachher die Stereoweite auf 0 stellen und testen wie der Klang dann ist.

Mein Kriterium bei der Beurteilung des MP7 bezieht sich nur auf Klavierklang.
 
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#47
(18.05.2015, 21:43 )jazzjoe schrieb:
(18.05.2015, 20:09 )lophiomys schrieb: ...Wie ich schon schrieb, "der" optimale Hörabstand und "die" optimale Hörebene ist bei der Übertragung beim Klavierspielen aus meiner Sicht überhaupt nicht wichtig. Der optimale Hörabstand bei einem akutsichen Klavier ist ja auch nicht veränderbar. Es sein denn der Klavierspieler hätte seeeeerh lange Arme.(Spass)...

Mit dieser Aussage kann ich nicht mehr ganz übereinstimmen, als ich die Links hier unten gelesen habe. Studiomonitore können bestimmte Hörumgebungen gut simulieren. Ähnlich wie ein Flugsimulator funktioniert das aber nur aus einer ganz bestimmten Position heraus. Stellt man sich neben den Flugsimulator oder in die "hinteren Sitzreihen", dann sieht es definitiv nicht mehr wie ein Flugzeug aus!

Ein Studiomonitor hat ein ganz speziell gerichtetes Abstrahlverhalten... verursacht durch das Schwingen der Kalotten. Bei einem Flügel/Klavier schwinkt der gesamte Rahmen und somit in alle Richtungen! In den Links werden ein paar der Effekte beschrieben, wenn die Boxen nicht akkurat aufgestellt werden... z.B. schwacher Ton (mono-Anteil geht verloren) usw. eigentlich genau die Effekte die Du beschrieben hast @jazzjoe

http://www.delamar.de/musikproduktion/la...itore-564/

http://www.thomann.de/de/onlineexpert_pa...llung.html

Ich kann nur raten, das einmal auszuprobieren. Hifi-Boxen sind hier oft ein wenig unempfindlicher beim Abstrahlverhalten, weil sie nicht so akkurat abbilden müssen, sondern dafür gedacht sind den gesamten Raum zu beschallen. Dreh und Schwenke mal die Box während Du ein Lied abspielst...der Ton ändert sich gravierend! Bei perfekter Aufstellung dürftest Du bei geschlossenen Augen nicht mehr orten können wo die Boxen stehen bzw. der Klang herkommt. Du müsstest dafür aber genau orten können wo die Instrumente im Lied bzw. auf der virtuellen Bühne stehen. Ist das nicht der Fall, dann stimmt etwas mit der Aufstellung der Boxen nicht.
Imagine there's no heaven...And no religion too...And the world will live as one
(Song: John Lennon)
 
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#48
Hallo lophiomys,

ich habe mir bei den von Dir/Ihnen verlinkten thread nochmal die Videoclips von Aspen Pittings angesehen/ angehört und muss ein wenig meine skeptische Ablehnung von gestern korrigieren. Apsen Pittings erklärt in einem Videoclip ausführlich die Physik der Akustik mit der Spacestation.  

Dem Aspekt des "Stereosignals" des MP7 hatte ich bisher gedankenlos keine Bedeutung zugemessen.
Dabei weiss doch jeder Bühnenmusiker, dass ein Sterosignal eines Musikinstrumentes auf der Bühne nicht nur Quatsch sondern falsch ist.
Ich habe gestern mal beim MP7 die SteroeWdth von 127 auf 0 eingestellt.
Ich konnte ausser einem stark reduzierten Räumlichkeitseffekt (künstliches Wohlempfinden eines Raumklanges) keinen Unterschied im "Klangcharakter" des Concert Grand des MP7 erkennen.
Der drahtige Klang ab C3 aufwärts ist geblieben.  
Das hat aber sicher nichts mit der Abstrahlcharakterstik des Sterosingales des MP7 zu tun.  Hier geht es ja bei der Spacestation um Abstralhung und Verteilung des Tones im Raum.

Ich glaube, das Thema wird weiterhin ein Interessantes bleiben.

Worüber ich gestaunt und gestutzt habe ist MP7 Nr.1 bis MP7 Nr.4.
Darf ich erfahren warum in so kurzer Zeit so viele MP7 ?

viele Grüße
Joachim
 
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#49
MP7 Nr.1 bis Nr 4 über 10 Monate erklärt sich aus verschiedenen Kombinationen von Defekten. Nr. 4 ist nun akzeptabel - Kein Tastenklicken und klangich OK -, wobei das USB Recording noch immer nicht richtig funktioniert und der Trafo wieder brummt so wie bei Nr.1 ... ist eine lange Geschichte.
 
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#50
4 Stück ist echt heftig...Respekt... spätestens nach dem Dritten MP7 hätte ich wahrscheinlich aufgegeben und nach etwas anderem gesucht...
Dann bleibe ich lieber erst mal noch eine ganze Weile bei meinem MP6. Das hat mich bis jetzt nicht in Stich gelassen.
Imagine there's no heaven...And no religion too...And the world will live as one
(Song: John Lennon)
 
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