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Viscount Physical Modelling Piano
#1
Ich habe mir heute auf der HP http://www.physispiano.com/ das neue DP mit physical modelling (PM) Technologie angehört. Natürlich wir dort dieses Instrument über alles gelobt und auf sampling-basierte Instrumente von oben herabgesehen. Vielleicht habe ich ja Tomaten auf den Ohren, aber ich finde, daß das besagte DP nicht so umwerfend klingt, wie im Demo-Video beschrieben. Natürlich sind die Editiermöglichkeiten sehr vielfältig, aber ganz ehrlich, wer braucht das wirklich? Ich finde, daß die Modelle von Kawai im Sound besser und die Editiermöglichkeiten absolut ausreichend sind. Noch dazu handelt es sich beim Physispiano um ein Stagepiano und ich frage mich, ob es da so wichtig ist, so detaillierte Editiermöglichkeiten zu haben. Auch der Preis für etwa 4000.- €uronen ist nicht gerade ein Pappenstiel. M.E. fährt man da z.B. mit dem MP-10 besser, das ja auch schon sehr gute Editiermöglichkeiten bietet und für den Bühneneinsatz absolut ausreichend sind (auch der bessere Preis sollte da berücksichtigt werden).
Kurzum: Kompliment an Kawai für ihre DP-s. Sei es für den Heimanwender oder den Bühnenpianisten. Für alle ist da ein gutes DP dabei. Ich möchte natürlich das PM-Piano nicht schlecht machen, da ja bekanntlich Geschmäcker verschieden sind und ich denke, daß dieses DP sicher auch seine Stärken hat und genug Liebhaber finden wird. Nur denke ich, daß man die Sampletechnologie nicht so schlecht machen soll, wie es auf den Homepages der Hersteller gemacht wird, die PM-Pianos in ihrem Sortiment haben. Ich werde jedenfalls noch lange Freude mit meinen beiden DP´s von Kawai (MP-10 und ES-6) haben, auch wenn wir in einer Zeit leben, in der die Entwicklung, vor allem auf dem Elektroniksektor, sehr schnelllebig ist.
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
(Hesekiel 36,26 - Jahreslosung 2017)
 
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#2
Hallo Haase,

vielen Dank für diese Einschätzung.
Natürlich ist es immer zu begrüßen, wenn neue Technologien Einzug halten, aber man sollte es in einem realistischen Verhältnis halten.
Wenn ich persönlich die Wahl hätte und mir ein PM Setup zusammenstellen würde, sähe das eher so aus:

KAWAI VPC-1
Laptop
USB Audiointerface
PianoTeq Software
Aktive Studiomonitore

Kosten ca. 2500 Euro

Vorteile:
- bessere Tastatur
- flexibles System, denn den Laptop kann ich auch für andere Dinge einsetzen.
- Auch andere Piano Software kann genutzt werden.
- Zukunftssicherer
- Billiger

Nachteil:
- nicht praktikabel auf der Bühne (aber da hört sowieso keiner die feinen Sounddetails, ein MP wäre da besser)
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#3
Hi,

das ist irgendwie lustig... genau zu diesem Setup hat sich meine Ausrüstung jetzt auch hin entwickelt, nachdem ich mich vor Kurzem unsterblich in den VPC1 verliebt hatte (das Ding anzuspielen ist wirklich gefährlich!) und mein bisheriges Gerät aufgrund Pianoteq eh keine Töne mehr machen durfte. Daher steuert jetzt hier ein VPC1 einen virtuellen Blüthner-Flügel an. Der Ton kommt profan zurück über einen USB-SoundBlaster und geht (via einen Zoom R24) auf Aktivmonitoren raus.
VPC1, Pianoteq 5
 
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