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USB 3.0-Problem Windows 8.1
#1
Hallo allerseits,
seit drei Tagen besitze ich ein VPC1 und möchte hier über ein Problem berichten, das mittlerweile Dank des hervorragenden Supports von Kawai einigermaßen gelöst ist.
Der Versuch, mein VPC1 über einen USB 3.0-Anschluss an meinen Notebook ACER Aspire V3 771G mit Windows 8.1 64bit anzubinden, führte trotz korrekter Installation von Kawai-Treiber und VPC-Editor nicht zum Erfolg. Die Verbindungsprozedur des VPC-Editor mit dem VPC1 schlug permanent fehl, in Cubase und Samplitude Studio war der Kawai VPC1 zwar zu sehen, aber es kamen keine MIDI-Signale an. Alle Treiber wurden gemäß ACER-Download-Seite aktualisiert. Jedoch erst ein Wechsel auf einen USB 2.0-Anschluss am ACER hat funktioniert. Ein Test mit einem anderen Notebook mit Windows 7 prof. 64bit und USB 3.0-Anbindung war erfolgreich. Daraus schließe ich, dass entweder die ACER-Treiber nicht aktuell sind oder Windows 8.1 ein Problem mit USB 3.0 hat. Nun will ich ACER kontaktieren, werde bei neuen Erkenntnissen weiter berichten.

Herzliche Grüße

Helmut
 
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#2
Hallo "helles",

schön dass wir weiterhelfen konnten. :-)
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#3
Hallo helles,

Es gibt wohl ein Problem mit dem Treibern von Acer bzw MS.
Eine Lösung gibt es hier:

[Update procedure]
http://plugable.com/2012/12/01/windows-8-and-intel-usb-3-0-host-controllers
During the update driver, USB Devices can not be used. Please use other pointing devices or a keyboard.
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#4
Hallo zusammen,

ich kann das Problem bestätigen. Sowohl bis vor kurzem mit einem MP6 als auch seit neuestem mit einem VPC1: die Kawai-Treiber funktionieren nicht mit Windows 8 und dem Intel-USB3-Chip. Getestet mit einem Acer-Tablet mit Windows 8.0 x64 und den aktuellen Kawai-Treibern (2.1).

Da die verlinkte Herumfummelei tief in den USB-Treibern für Besitzer von "neueren" Computern schwierig werden dürfte (ich kann hier z.B. gar keine Nicht-USB-Tastatur bzw. -Maus anschließen), kann ich nur hoffen, dass die Problematik schleunigst von Kawai gelöst wird. Der dortige Workaround besteht immerhin darin, offiziell nicht unterstützte USB-Treiber ins System zu popeln, mit möglicherweise sehr unschönen Nebeneffekten für die Stabilität des Systems. Die fragliche Hardware-Software-Kombination dürfte mittlerweile ja auch gar nicht (mehr) so selten sein, erstaunlich dass das nicht lange vorher aufgefallen ist. Fakt ist: die Hardware läuft (sonst liefe es nicht mit dem Inteltreiber), also liegt es nicht am VPC1.

Mein Workaround ist derzeit übrigens schlicht, den Kawai-USB-Treiber gar nicht zu installieren. Dann funktioniert hier zumindest die grundsätzliche Kommunikation mit Pianoteq und Samplitude nämlich problemlos. Unter normalen Umständen braucht man nämlich unter Windows 8 keinen proprietären Treiber für USB-MIDI... einzig für den VPC-Editor anscheinend. Denn der erklärt mir dann (mit dem Default-Treiber), es sei kein VPC1 angeschlossen. Dodgy Was mich aber natürlich auch nicht schlechter stellt als jeden Apple-Nutzer. Die Velocity-Kurve habe ich jetzt in Pianoteq nach Auge angeglichen, nicht ganz optimal, aber so kann ich erstmal arbeiten, ohne die Stabilität des Rechners zu riskieren.

Ein weiterer, relativ "unriskanter" Workaround könnte darin bestehen, einen USB2-Hub dazwischen zu schieben, wenn der Rechner keine direkten USB2-Ports besitzt. Werde ich demnächst mal ausprobieren. Aber trotzdem: please fix...
 
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#5
Hi nochmal,

Nachtrag: ich habe den VPC-Editor mit dem eingebauten Treiber von Windows 8 ebenfalls zum Funktionieren gebracht. Sprich, der Kawai-USB-Treiber ist zumindest bei mir technisch nicht notwendig und scheint für den VPC-Editor seitens Kawai eher als Kopierschutzmaßnahme benutzt zu werden.

Da für diesen Workaround eine Anpassung des Editors erforderlich ist, werde ich hier keine Details posten, ohne dafür von Kawai ein Okay bekommen zu haben. Nach meiner Rechtsauslegung ist es zwar legal, zum Zwecke der Interoperabilität lokal zu basteln, aber die Veröffentlichung der Änderung wäre eine wohl Urheberrechtsverletzung. Also liebe Kawai-Leute: wenn ihr interessiert an einer Möglichkeit seid, betroffenen Windows-8-Benutzern "auf dem kurzen Dienstweg" helfen zu können, verrate ich euch gerne, wie ihr in ca. 5 Minuten den VPC-Editor patchen könnt... aber nur euch. Smile
 
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#6
Hallo Kalessin,

dann bin ich mal auf die Email gespannt.
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#7
Hallo,

wie per E-Mail ja seinerzeit geklärt, ist mein Workaround natürlich trotz allem unzureichend, da gleichzeitiger Betrieb des Editors mit der Piano-Software so nicht möglich ist. Aber er erlaubt wenigstens, Presets auf das VPC zu laden und die Einstellungen zu kontrollieren; ich würde das als "immerhin besser als gar nichts" bezeichnen. Smile Zumindest nicht, solange nicht bekannt ist, was genau da schiefgeht, andere USB1.1/2.0-Devices funktionieren ja am Intel-Chip unter Win8 problemlos.
VPC1, Pianoteq 5
 
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#8
Hallo,

hat sich hier zwischenzeitlich etwas getan? Sprich, entweder ein gefixter Kawai-Treiber, der mit dem Intel-Win8-Treiber funktioniert, oder ein VPC-Editor, der notfalls mit dem Standard-Treiber startet: auch wenn dann nur eingeschränkte Funktionalität zur Verfügung steht (man kann den Editor dann halt nicht "huckepack" laufen lassen, ich weiß), es wäre definitiv besser als nichts. Der Win7-Treiber-Weg ist keine Option:
  • "During the update driver, USB Devices can not be used. Please use other pointing devices or a keyboard." -> Mein Rechner hat aber nichts anderes als USB. Will sagen, wenn ich mir den USB-Support kaputt mache, kann ich die Kiste gleich durchformatieren.
  • "As of Windows 8.1, we don't recommend replacing the in-box Windows USB 3.0 stack with the Intel Windows 7 [...] we recommend working with your PC maker and Microsoft on any remaining issues with the built-in Windows 8.1 USB 3.0 stack." Auch auf der verlinkten Seite wird also von dem Hack mittlerweile aktiv abgeraten.

PS: es ist etwas schade, dass das Problem schon so lange "gärt". Wie ich heute ja schon schrieb, mag ich den Kawai-Support eigentlich sehr. Aber dieses Win8-Problem ist sehr ärgerlich, und es kann ja nicht sein dass die offizielle Antwort seitens Kawai ist, dass ich einen nicht unterstützten Win7-Treiber mit der Brechstange ins System bringen soll und ab da das Problem totgeschwiegen wird. Eine entsprechende Mail an den japanischen Kawai-Support vor einigen Monaten brachte nicht einmal eine Reaktion, was übrigens gelinde gesagt unverschämt ist. "Wir haben derzeit keine Lösung für das Problem" wäre die mindeste Antwort gewesen.

PPS: gäbe es außerdem eine Chance die SysEx-Liste des VPC1 zu bekommen?
VPC1, Pianoteq 5
 
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#9
Hallo,

es herrscht folgende Situation für den VPC1 Editor:
Der Kawai Treiber funktionert mit WIN 8/8.1 und USB 2.0 bei Intel 7 Chipsätzen.
Intel 8 Chipsätze funktionieren ebenfalls nicht.
USB 3.0 Anschlüsse funktionieren nicht!
Wir arbeiten an einer Lösung, können aber nicht sagen wann diese Lösung verfügbar ist.

Alle Kunden, die nicht den VPC1 Editor verwenden oder ein anderes Kawai Instrument verwenden, können einfach den original Windows USB MIDI Treiber verwenden, der automatisch installiert wird beim ersten Anschließen. Ein Kawai Treiber ist nicht notwendig.
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#10
Hi,

danke für das Status-Update. Tatsächlich verwende ich das VPC1 derzeit "ohne Treiber". Ich habe meine Version des Editors gehackt, damit er ohne Kawai-Treiber startet, um zumindest Basis-Funktionalität (Touch-Kurven, Controller-Zuweisung etc.) zur Verfügung zu haben.

Die Lern-Funktion funktioniert dann natürlich nicht, weil der Editor nicht gleichzeitig mit der DAW laufen kann. Evtl. ginge sogar das mit einem zusätzlichen externen USB-MIDI-Interface, sofern das VPC1 seinen zweiten Ausgang nicht abschaltet wenn es über USB verbunden ist; habe ich noch nicht getestet. Begrenzte Funktionalität ist jedenfalls besser als keine. Wink

Wenn ich einen Vorschlag machen dürfte: die "Huckepack"-Funktionalität des Editors ist wohl eigentlich ausschließlich für die Lernfunktion der Anschlagskurven wichtig. Hierbei kommt es andererseits kaum auf Latenzen an. Es gibt aber Software-Bibliotheken, mit denen man meines Wissens recht problemlos virtuelle MIDI-Ports aufmachen kann (z.B. virtualMIDI).

Der Editor wäre mit einer solchen Library also in der Lage, sich mit dem VPC zu verbinden und gleichzeitig für die DAW oder Pianoteq etc. die MIDI-Nachrichten über einen virtuellen MIDI-Port "durchzuschleifen". Dazu benötigt es keinen Hardware-Treiber, der Preis wäre wie erwähnt allenfalls leicht erhöhte Latenz, die beim Einlernen von Anschlagskurven zu verschmerzen wäre. Das Vorgehen wäre dann, wenn man es so lösen würde: (1) Editor starten, MIDI-Eingang für VPC1 auswählen; (2) Pianoteq/DAW starten, "VPC-MIDI" o.ä. als Eingang auswählen.
VPC1, Pianoteq 5
 
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