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Klangbild MP7
#1
Bei meinem MP7 passt der Klang des 'g nicht zum Gesamtbild. auch das ''c# weicht vom Normalklang ab.
Wenn ich transponiere, wird auch das "minderwertige" Sample mittransponiert.

Insgesamt sind es eine handvoll Töne, die mehr oder weniger nicht in das Gesamtbild passen.

Auch auf Youtube fällt das 'g auf.

Kann man hoffen, dass da nachgebessert wird?
 
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#2
Hallo "guugle",

Bitte genauere Details

1) welcher Klaviersound?
2) Über welches System wird abgehört / Lautsprecher / Kopfhörer??
3) Welche Firmware Version?

Ich kann es an meinem MP7 nicht nachvollziehen.
 
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#3
1) 11A
2) egal welches System
3) 1.10, also die aktuelle

beim Sound 11C und 11D ist es das 'fis
 
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#4
Ich kann es mit meinen Ohren an meinem MP7 bei anderen Tönen, beonders bei F#5 +-1, nachvollziehen.
Es ist bei aber schwer zu dokumentieren und manche NebenGeräusche treten nicht immer auf.

Ein ähnlicher fall mit dem G4 (rechts vom mittleren C) ist im enlischen Pianoforum bekannt und war sehr umstritten.
http://www.pianoworld.com/forum/ubbthreads.php/topics/2388726/My_Kawai_CA95_Warranty_Resolut.html#Post2388726
In diesem Fall hat es nach langem Kampf, muss man fast schon sagen, ein Austauschgerät gegeben, das besser klingt.


Wo auf Youtube fällt das 'g auf? Link bitte.

Bitte eine Aufnahme vom LineOut- oder PhoneOut-Ausgang ins Forum stellen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Aufnahmen über den internen Recorder auf USB "sauberer" klingen.
 
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#5
Auf YT:
https://www.youtube.com/watch?v=j20MtdpLSak

ca 0:20 hört man den metallischen Klang.
Es ist genau derselbe wie:
http://www.mediafire.com/watch/v21c4p9s1nu88ha/G3_Being_Played.MOV

Die Klangverfärbung ist über Kopfhörer nur minimal, über die Monitore sehr stark wahrnehmbar.
 
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#6
(25.02.2015, 21:34 )guugle schrieb: http://www.mediafire.com/watch/v21c4p9s1nu88ha/G3_Being_Played.MOV

Der 2. Link bei mediafire führte bei mir heute zu einem Videofenster, das aber die Datei nicht abspielte, bzw irgendwann mit Stottern abspielte. Ich habe über den Download Button die Datei herunterladen können. Der Server ist wohl etwas langsam, aber der Download wurde doch noch nach einer gefühlten Minute gestartet und es hat auch unnormal lange gedauert. Dann aber konnte ich das Viedo offline gut abspielen.

Das was Du da vorführst ist auch mir aufgefallen. Ich will hier nichts schlecht machen, da dies ja nur dann wirklich vernehmbar ist, wenn die Töne einzeln im Vergleich zu anderen gespielt werden. Um das Problem zu bearbeiten hatte ich versucht mit dem "Virtual Technician" etwas zu ändern, bis ich merkte, dass diese Klangveränderungen dann für alle Töne gelten. Wenn der Klavierstimmer intoniert dann macht er das doch an einem Ton. Hat man bei KAWAI versucht diese Intonierungsfunkton für Einzeltöne zu bauen und dann eventuell auf halber Strecke abgebrochen? Wir haben doch die Möglichkeit die Lautstärke und Stimmung einzelner Töne anzupassen, aber warum nicht die Intonierung? DAS wäre das Non Plus Ultra und würde dem letzten, der hier die Flöhe husten hört die Möglichkeit zu geben sein Instrument für seinen Geschmack zu verbessern.
Ich meine so etwas hat das CA97, oder irre ich mich da?
Ein Workarround wäre eine erste Zone bis zum Fis zu machen
und die 2. Zone nur für das G und dann dort einen anderen Sound zu nehmen
und dann ab Gis in einer 3. Zone wieder den ersten Sound zu verwenden.
VG
Ralf
 
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#7
Das nenn ich kreativ. Wink
 
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#8
Hallo,

auch wenn diese Art von "Problematik" schon öfter bei dem einen oder anderen Instrument von Kawai und auch anderen Herstellern diskutiert wurde, hier noch mal etwas Aufklärung:

1.
Der große Vorteil von 88 Tasten Sampling liegt darin, dass der Gesamtsound beim Spielen deutlich lebendiger und nicht so tot klingt, da jede Taste etwas unterschiedlich intoniert ist. Dies ist bei einem echten Flügel auch so. Bei Instrumenten, die ein Sample gleich für mehrere Tasten verwenden - und das sind alle im Markt, die nicht 88 Tasten Sampling haben - klingen Nachbartöne immer gleich von der Intonation her, dafür hört man aber wenn ein anderer Samplebereich gespielt wird. D.h. man hört nach je 3-5 Noten, dass sich die Intonation ändert. Dies sorgt zwar für mehr Gleichmäßigkeit, ist aber eigentlich nicht gewünscht, wenn man einen echten Flügel als Vorbild nimmt.
Ein echter Flügel lebt von leichten "Unreinheiten", sonst klänge er nicht lebendig.
Ein "glattgebügelter" Sound hätte zwar mehr Homogenität, ist aber sicher nicht das Ziel.

Der Obertonanteil jedes Samples (Note) kann daher leicht unterschiedlich sein und das soll auch so sein.

2.
Worüber der Sound gespielt wird ist auch wichtig. Lautsprecher haben eine bestimmt Frequenzcharakteristik, die dazu führen kann, dass bestimmte Noten überbetont werden. Dies gilt im Prinzip auch für Kopfhörer, dort ist es aber meist weniger ausgeprägt. Dadurch klingen die Sounds über Kopfhörer meist besser und haben weniger Überbetonungen. Lautsprecherboxen oder interne Lautsprecher sind da deutlich anfälliger.
Bei der Wiedergabe über Lautsprecher kommt noch dazu, dass der Raum auch eine wichtige Rolle spielt. Bilden sich Resonanzen im Raum sorgen diese auch für Überbetonungen. Hier hilft mal testweise den Aufstellungsort mal zu wechseln oder den Raum.

3.
Auch liebgewonnene Hörgewohnheiten spielen eine Rolle.
Wer seit 10 Jahren einen bestimmten Pianosound gewohnt ist, tut sich schwer mit den viel detailreicheren Klängen heutiger Instrumente, da heute Klangdetails vorhanden sind, die damals schlicht gar nicht vorhanden waren.

Dies nur ein kleiner Auszug aus meinen täglichen Erfahrungen mit mittlerweile mehr als 25 Jahren Digitalpiano Entwicklung und Kundengesprächen.
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#9
Hallo Herr Kunz,
Ihre langjährige Erfahrung wird hier sicherlich geschätzt, aber einige Anmerkungen möchte ich mir erlauben.

ad 1.)
Was hier generell bemängelt wird, sind Klangauffälligkeiten im Sample, die stören, bis hin zu nicht regelmäßigen Störgeräuschen. Regelmäßig übe ich auch auf alten Flügeln, die leicht verstimmt sind, und habe damit auch kein Problem. Was aber beim Concert Grand meines MP7 zu hören ist, befindet sich schon im Bereich des Störenden.
Sonst würde ich mir hier auch nicht die Mühe machen. Abgesehen davon ist der Klang eines gut gestimmten Kawai RX-2 meilenweit davon entfernt, was aus meinem MP7 rauskommt.
Meine Empfindlichkeit des Hörens hat sich erst mit dem MP7 entwickelt, weil dort "etwas" stört. Man beginnt zu suchen.
Dieses etwas ist mit Firmware v1.10 schon etwas kleiner geworden.
Ich vermute noch immer einen Hardwaredefekt.

ad 2.)
Raumresonanzen können über den Gegentest mit Kopfhörern schnell identifiziert werden.

Haben Sie das Concert Grand (Hi-XL) schon einmal mit Abacus A-Box 10 AMT oder mit Adam A7X angehört?
... Das nenne ich Brutalität. Wobei die z.B. die A-Box 10 Klaviermusik von CD mit einer Schönheit wiedergeben können, dass man sich hinsetzt. Am MP7 sind die im Hochtonbereich etwas dumpferen Syrincs M3-220 schon akzeptabler.

ad 3.)
Meine Hörgewohnheiten - als Liebhaber des unbezahlbaren Bösendorfer-Klangs - habe ich mir durch mittlerweile viele Tests von verschiedensten DPs und APs relativiert und nirgendwo im Bereich C4-C6 den schneidenden Klang meines MP7 gehört.

Ganz interessant wäre es, die neuen SK Samples aus dem CA67 zu hören, z.B. eine Aufnahme von dpbsd_v2.0.mid.

mfg
Lo PHi
 
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#10
Wenn ein Ton extrem aus dem Klangbild springt, kann das nichts mehr mit Lebendigkeit zu tun haben, sondern ist ein technischer Fehler. Es klingt in etwa so, als wenn der Ton gedoppelt wird (LocalOn/Off).
 
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