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MP7 oder MP11 - Qual der Wahl
#1
Hallo zusammen,

habe beschlossen selber Klavier zu lernen und ein bisschen Blues (Boogie-Woogie) zu spielen. Es wird wohl nicht darüber hinaus gehen. Bin daher auf der Suche nach einem Piano. Hier im Forum können wahrscheinlich alle hervorragend Klavier spielen und haben schon in ihrer Jugendzeit angefangen. Das ist bei mir nicht so. Ich fange aber nicht ganz bei Null an, da ich schon ein Instrument spiele.

Bei meinem Händler steht ein MP7 und gleich daneben ein MP11. Jetzt kann ich immer wechseln mit meinem Kopfhörer und beide sind hervorragend. Für das MP7 spricht natürlich der Preis, das Gewicht und die geringe Größe. Die Vorteile des MP11 kann ich eigentlich nicht in Worte fassen, sollte man einfach probieren. Bauart bedingt ist das MP11 natürlich schwerer, hat aber dieses gewisse Etwas.

Vielleicht könnt ihr mir noch eine Entscheidungshilfe geben oder auch andere Ratschläge. Ich bin jetzt aber an einem Punkt angelangt, das ich mich wahrscheinlich für ein Kawai entscheiden werde.

herzlicher Gruß,

k_r
 
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#2
(12.04.2015, 12:01 )kawai_rulez schrieb: Hallo zusammen,

habe beschlossen selber Klavier zu lernen und ein bisschen Blues (Boogie-Woogie) zu spielen. Es wird wohl nicht darüber hinaus gehen. Bin daher auf der Suche nach einem Piano. Hier im Forum können wahrscheinlich alle hervorragend Klavier spielen und haben schon in ihrer Jugendzeit angefangen. Das ist bei mir nicht so. Ich fange aber nicht ganz bei Null an, da ich schon ein Instrument spiele.

Bei meinem Händler steht ein MP7 und gleich daneben ein MP11. Jetzt kann ich immer wechseln mit meinem Kopfhörer und beide sind hervorragend. Für das MP7 spricht natürlich der Preis, das Gewicht und die geringe Größe. Die Vorteile des MP11 kann ich eigentlich nicht in Worte fassen, sollte man einfach probieren. Bauart bedingt ist das MP11 natürlich schwerer, hat aber dieses gewisse Etwas.

Vielleicht könnt ihr mir noch eine Entscheidungshilfe geben oder auch andere Ratschläge. Ich bin jetzt aber an einem Punkt angelangt, das ich mich wahrscheinlich für ein Kawai entscheiden werde.

herzlicher Gruß,

k_r

Hallo!
Wenn Du das Piano hauptsächlich zu hause nutzt und es das Budget zulässt, würde ich das MP-11 nehmen (Zu hause deshalb, weil´s dann wegen dem Gewicht des Pianos ziemlich egal ist). Soundmäßig sind beide gleich, weil sie die selben Samples benutzen. Beim MP-7 hast halt mehr davon zur Auswahl. Da Du aber hauptsächlich nur den Klaviersound brauchen wirst, ist das MP-11 da sicher ausreichend.
Hoffe, das hilft Dir ein wenig bei der Entscheidungsfindung.
Viele Grüße
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
(Hesekiel 36,26 - Jahreslosung 2017)
 
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#3
Ich als Laie frage mich wo der Aufpreis vom MP7 (1539,- €) zu dem MP11 (2239,- €) herkommt. Dieses Zusammenwirken von Sound und dem Holz-Tasten-Feeling wird es wohl sein. Insbesondere der brutale Bass-Bereich der linken Hand mit diesen langen gewichteten Holz-Tasten löst irgendwas aus, das die Spielweise von einem Stück stark beeinflusst. Die linke Hand mit dem Bass und dem Rhythmus treibt das ganze an. Insbesondere wenn ein Wechsel kommt und der Bass wieder abwärts geht, hat das einen ganz anderen drive. Was soll ich da noch sagen, es ist einfach ein Gefühl.

Das der Kopfhörer Ausgang unten vorne links angebracht ist macht einem das Leben auch leichter. Der Roland RD-800 hat das nicht.

Der aufsteckbare Notenständer erleichtert einem das Leben nochmal. Wenn es bei mir an der Wand steht, wie soll dann dahinter noch ein Notenständer stehen. Das hat der Roland allerdings auch nicht.

Man sollte es einfach nicht für möglich halten, aber der Kontrabass zusammen mit dem Klaviersound ist eine geniale Ergänzung. Das habe ich aber nur beim MP11 probiert. Hat das der MP7 auch?

Zwei Haltegriffe links und rechts am Boden wären schön. Sollte man es zu zweit tragen und es rutscht einem aus der Hand ist Feierabend.

Gibt es auch einen Ständer und eine passende Abdeckung dazu?

Das Kawai MP-7 und MP-11 sind richtig hübsch anzusehen. Als ich sie von weitem gesehen habe und auch davorgestanden bin, kamen mir die Worte "wertbeständig" und "nachhaltig" in den Kopf. Kein Kunststoff, nix billiges, keine Kompromisse. Das Geld ist ohne Untertreibung gut angelegt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man das MP-11 sogar als Master-Keyboard benutzen. Es besitzt also die gleiche Funktion wie ein VPC-1. Kann man das MP-7 auch als Master-Keyboard benutzen?

Ich weiß jetzt nicht was ein Klavier oder Flügel wiegt, aber ein paar Hundert Kilo dürften es schon sein. Da sind die 32 Kg ein richtiges Fliegengewicht dagegen. Näher wird man einem richtigen Klavier (Flügel) nicht kommen.

Der große Nachteil vom MP11:

Mir gefallen die anderen nicht mehr. Wenn man Zeit mit dem MP11 verbracht hat, ist man sich der Schwächen anderer pianos bewußt.    

Man ist immer und ewig auf die Hilfe von anderen angewiesen. Das piano alleine zu tragen oder zu bewegen ist für mich nicht möglich. Wenn es auf einen Platz gestellt wird, steht es da bis jemand kommt und dir hilft es zu bewegen. Das mag ich nun überhaupt nicht  Angry .

k_r
 
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#4
(12.04.2015, 16:16 )kawai_rulez schrieb: Ich als Laie frage mich wo der Aufpreis vom MP7 (1539,- €) zu dem MP11 (2239,- €) herkommt. Dieses Zusammenwirken von Sound und dem Holz-Tasten-Feeling wird es wohl sein. Insbesondere der brutale Bass-Bereich der linken Hand mit diesen langen gewichteten Holz-Tasten löst irgendwas aus, das die Spielweise von einem Stück stark beeinflusst. Die linke Hand mit dem Bass und dem Rhythmus treibt das ganze an. Insbesondere wenn ein Wechsel kommt und der Bass wieder abwärts geht, hat das einen ganz anderen drive. Was soll ich da noch sagen, es ist einfach ein Gefühl.

Man sollte es einfach nicht für möglich halten, aber der Kontrabass zusammen mit dem Klaviersound ist eine geniale Ergänzung. Das habe ich aber nur beim MP11 probiert. Hat das der MP7 auch?

Gibt es auch einen Ständer und eine passende Abdeckung dazu?

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man das MP-11 sogar als Master-Keyboard benutzen. Es besitzt also die gleiche Funktion wie ein VPC-1. Kann man das MP-7 auch als Master-Keyboard benutzen?

Ich weiß jetzt nicht was ein Klavier oder Flügel wiegt, aber ein paar Hundert Kilo dürften es schon sein. Da sind die 32 Kg ein richtiges Fliegengewicht dagegen. Näher wird man einem richtigen Klavier (Flügel) nicht kommen.

Der große Nachteil vom MP11:

Man ist immer und ewig auf die Hilfe von anderen angewiesen. Das piano alleine zu tragen oder zu bewegen ist für mich nicht möglich. Wenn es auf einen Platz gestellt wird, steht es da bis jemand kommt und dir hilft es zu bewegen.
Zu Deinen Fragen:

- Das mit den Holztasten ist richtig. Es kommt beim MP-11 auch eine ganz andere Mechanik zum Einsatz, als beim MP-7.
Darum kommt Dir der Bassbereich brutaler vor, als beim MP-7. Wenn Dir der Bassbereich zu heftig ist, wähle einfach ein anderes Preset. Das MP-11 hat ja einige davon. Wink

- Das MP-11 und das MP-7 haben absolut idente Klangerzeugung. Es können jedoch durch verschiedene andere Einstellungen des Sounds, Klangunterschiede auftreten. Näheres guckst Du hier: http://www.kawai.de/forum/showthread.php?tid=420


- Ich verwende diesen Ständer für mein MP-10: http://www.thomann.de/at/km_18810.htm
Abdeckung ev. diese: http://www.thomann.de/at/gator_gkc_88_keyboard_cover.htm oder diese: http://www.thomann.de/at/rockbag_dc_rb_21721_b_140.htm
Ich verwende einen Couchüberwurf in der passenden Größe und der nicht fusselt.

- Wie schon vorher erwähnt ist es davon abhängig, ob Du mit dem Piano viel unterwegs bist, oder nicht. Bei vielen auswärtigen Spielereien wird das MP-7 sicher besser geeignet für den Transport sein. Es kommt noch dazu, daß für den Transport eine Tasche, bzw. ein Flightcase sehr sinnvoll ist, was jedoch das Gewicht noch einmal um einiges erhöht. Für das MP-7 reicht eine halbwegs stabile Keyboardtasche aus (dann geht das auch mit dem Gewicht). Für ein MP-11 würde ich auf jeden Fall ein Flightcase nehmen, das jedoch dann auch gleich mal bis zu 25kg auf die Waage bringt. Bei einer Tasche für´s MP-11 ist m.E. die Gefahr des Ausreißens der Griffe und anderem zu groß.

Viele Grüße
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
(Hesekiel 36,26 - Jahreslosung 2017)
 
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#5
Was , glaube ich, noch nicht erwähnt wurde, ist, dass das MP11 keinerlei Orgel-Klänge hat.

Das MP7 hat keine XLR-Anschlüsse.

Wie schon erwähnt hat das MP11 eine geniale Mechanik für ein DP.

Beide haben selbst mit FW v1.110 immer noch Probleme bei USB-Aufnahmen.

Weiters wichtig ist die Qualitätskontrolle vor dem Kauf und die Handhabung bei Einschickreparatur (z.B. vorher Leihgerät vereinbaren.)
 
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#6
(13.04.2015, 22:26 )lophiomys schrieb: Beide haben selbst  mit FW v1.110 immer noch Probleme bei USB-Aufnahmen.
Ist ja interessant. Gestern habe ich versucht, auf meinem MP-10 im WAV-Format aufzunehmen und dabei sind mir beim darauffolgenden Abspielen einige "Hupfer" aufgefallen. Etwa so, wie wenn eine CD an einer Stelle beschädigt ist. Werde heute noch ein wenig rumprobieren, ob´s weiter so hunzt bei den Aufnahmen. Vorsorglicherweise habe ich mal meine 2 USB-Sticks einer ausgiebigen Formatierung auf dem PC unterzogen. Hoffe, das hat geholfen. Werde weiter berichten, ob es funktioniert hat, oder nicht. Ev. eröffne ich auch ein neues Thema diesbzgl., da es sich ja um ein MP-10 handelt. Werde dieses dann aber mit diesem Thema hier verlinken. Übrigens die Firmensoftware ist bei meinem MP auf dem neuesten Stand.


So, nun habe ich alles nochmal getestet und in ein eigenes Thema geschrieben, weil der Fehler wieder aufgetreten ist. Guckst Du hier: http://www.kawai.de/forum/showthread.php?tid=434
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
(Hesekiel 36,26 - Jahreslosung 2017)
 
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#7
Ich habe die stage-pianos alle durch. Da ich immer wieder den gleichen song spiele, kann ich die Unterschiede gut beurteilen.Das MP11 gefällt mir am Besten, keine Frage. Ich kann es aber nicht mal alleine aus dem Karton heben, geschweige denn auf einen Keyboard Ständer. Das ist jetzt nicht unbedingt negativ zu bewerten, denn im Gegensatz zu einem echten Flügel ist es ein Leichtgewicht. Näher wird man vom feeling einem Klavier oder einem Flügel nicht kommen. Ich kann mich aber auch mit dem MP7 anfreunden, denn der Sound und das feeling sind auch großartig. Das Gewicht von 21 Kg kommt mir auch entgegen.

Was haben die fehlenden XLR-Anschlüsse beim MP7 für Auswirkungen? Ich stecke doch beide Typen, Klinke und XLR, in das Mischpult. Was ist dann bei Klinke anders?

Gibt es eine Möglichkeit beim MP7 den pitch zu verändern, so das der Sound bluesiger wird? Vielleicht gibt es auch andere Einstellungen, die ich noch nicht kenne? Sind ein paar Blues-Spieler hier im Forum?

Das MP7 und das MP11 haben als einzige Modelle eine 256-stimmige Polyphonie. Ob das eine Auswirkung hat auf diesen speziellen Sound kann ich nicht sagen. Das ist doch nicht nur Marketing nehme ich an.  

Das der Kopfhörer-Eingang gleich links unten ist, macht mich auch an. Kopfhörer rein, einschalten und in ein paar Sekunden kann es losgehen mit großartigem Kawai Sound.

kawai_rulez
 
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#8
Demo: Upright piano
http://www.kawai.de/mp7.htm

Das ist eigentlich genau das, was ich suche  Big Grin

Wenn mir jetzt noch einer sagt was es mit den Klinken und XLR-Steckern auf sich hat ...?

kawai_rulez
 
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#9
Hallo kawai_rulez,

beim MP11 sind die XLR Ausgänge NICHT vom Hauptlautstärkeregler (VOLUME) abhängig.
Dieser regelt nur die LineOuts.
Das ist sinnvoll, um dem Saalmixer ein unabhängiges Signal zu liefern und selber über die LineOuts den Monitor bestimmen zu können.
Lautstärkeregler der Zonen regeln beides, damit eventuelle Mischungsverhältnisse gleich bleiben.
Michael Kunz
Senior Product Manager

Kawai Europa GmbH
MAIL: kunz@kawai.de
TEL: 02151-373100
 
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#10
(28.04.2015, 12:51 )kawai_rulez schrieb: Wenn mir jetzt noch einer sagt was es mit den Klinken und XLR-Steckern auf sich hat ...?

Hallo! Herr Kunz hat Dir ja schon eine ausführliche Antwort gegeben. Ergänzend kann man noch sagen, daß der andere Zweck der ist, daß das XLR-Signal ein sog. symmetrisches Signal ist, im Unterschied zum Klinkensignal, das unsymmetrisch ist. Symmetrische Signale kann man über weite Strecken verlustfrei und ohne Störungen führen. Beim unsymmetrischen Signal, ist die Länge begrenzt. Da kann es ab einer Länge von 10m bereits zu Einstreuungen und Strörsignalen von außen kommen (z.B. wenn das Kabel parallel zu einem Stromkabel liegt). Bei XLR löschen sich solche Störsignale durch die symmetrische Signalführung aus. Hoffe, das ist halbwegs verständlich, was ich geschrieben habe.
Viele Grüße
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
(Hesekiel 36,26 - Jahreslosung 2017)
 
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