• Willkommen im KAWAI Forum!
Hallo, Gast! Anmelden Registrieren


Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Anregungen zum MP
#1
Ich habe das MP7 jetzt mal 2 Wochen ausführlich zu Hause getestet und so einiges festgestellt, dass mir im Laden nicht aufgefallen ist und wo Kawai dringend nachlegen muss. Zum einen lag es vielleicht an den Kopfhörern im Laden zum einen, dass es immer irgendwas gibt, was man erst später feststellt.

Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr Kritischer Mensch bin und fast immer irgendwo Macken finde. Nehmt mir daher die schlechte Kritik nicht übel. Trotzdem ist das Instrument für die Preisklasse echt ok.

Nun aber zu den Dingen, die mir weniger gefallen:

Einige Pianosamples klingen nicht schön. Beim Standard Konzertflügel z. B. E3 und D4. Ich weiß nicht, ob die auf einmal auftretende, schlechtere Qualität so gewollt ist. Wenn ich alle Effekte ausschalte, höre ich da doch deutlich stärkeres Rauschen. Natürlich ist es gut, wenn ein Piano nicht künstlich steril klingt, aber das mit einem Sample zu lösen, was nicht so gut abgenommen ist wie ein anderes?!? Oder meine ich das nur?

Ansonsten ist das Piano aber ok.

Nicht gut gelungen finde ich die Umsetzung der Hammond Simulation. Das Bedienkonzept ist, für die verfügbaren Knöpfe, noch recht nett gelöst, aber der Sound klingt im Vergleich zu allen anderen Simulationen echt wie aus der Dose und extrem matschig. Das allerschlimmste ist aber, dass man die Tonewheel Orgel nur auf den Main legen kann und so nicht Splitten kann!!! Wenn man eine Simulation macht, braucht man 2 Zugriegelsätze für 2 Zonen.
Auch nicht so schön gelöst ist, dass man den Chorus einschaltet indem man einen Leslie mit Chorus wählt oder einen Leslie ohne Chorus? Welcher japanische Ingenieur hat bitteschön das Bedienkonzept gestaltet? So wie man die Percussion ein und ausschaltet, schaltet man auch den Chorus für Swell und Great mit dem Entsprechenden Chorus/Vibrato und legt dann einfach eine gescheite Lesliesimulation drüber.

Gleiches ist auch bei dem Rhodes. Man hat den Tremolo vom Amp getrennt. Warum macht man nicht eine richtige Ampsimulation mit Tremolo und Federhall (wenn man z. B. einen Pro Reverb simulieren will) und legt dann Effekte, die man zusätzlich nutzt, wie z. B. Flanger in die Effektsektion? So wie man es auch am Rhodes auch machen würde.

Geigen und Brasssounds lasse ich jetzt in der Bewertung einfach mal weg. Klingen immer noch wie vor 10 Jahren. Für solche Sounds nimmt man einfach ein Motif oder ähnliches.

In der aktuellen Firmware 1.11 sind auch noch ein paar kleine Bugs. Wenn ich z.B. das Pedal getreten lasse um den Sound ausklingen zu lassen, dann den Sound wechsle und im gleichen Moment noch schnell den Hall/EFX/Amp auszuschalten und das Pedal loslasse, schalten sich alle Effekte wieder ein. Warum?
Auch kleine Dinge wie das Metronom. Bei alten Modellen war die 1 stärker betont, jetzt ist da so ein grausames *klingggg*. Immerhin hat man dafür ja eine Schlagzeugbegleitung, die recht lustig ist. Auch wenn "Heavy Techno" scheinbar wieder ein halbwegs akustisches Drumkit klingt, aber das hätte man eh auch weg lassen können.

Die Bläsersounds sind ohne Delay-Effekt, füge ich die einem Setup hinzu wird überall ein ganz furchtbares Delay drüber gelegt. Und nicht nur das... wenn man den ausschaltet und einen anderen Sound wählt schaltet sich der Delay immer wieder ein!

Aber auch kleine Mängel, wie z.B. dass man hinter dem Display auch eine kleine Plastikkappe hätte machen können, damit man die Hintergrundbeleuchtung nicht zwischen den Tasten sieht. Habe auch anfangs ab und zu das Problem, dass sich Einstellungen wie von selbst verstellen, wenn man E-Piano Sounds spielt, bei denen man auch mal etwas kräftiger in die Tasten haut. So etwas sollte echt nicht sein! Vielleicht habe ich auch nur ein Montagsgerät erwischt. So lange es nicht mehr passiert ist aber alles ok.

Bis auf die Tatsache, dass es Soundtechnisch ein wenig veraltet ist, habe ich mein MP8 II geliebt und finde es Schade, dass Kawai ein wenig nachgelassen hat.

Habe mich schließlich ja auch für das MP7 entschieden, weil die Preis-Leistung soweit stimmte. Sowohl bei der Tastatur, der guten Bedienbarkeit und der Verarbeitung allgemein. Logischerweise auch, weil es leichter zu transportieren ist als der große, Bruder.

Clavia hat für den Bandeinsatz zwar ein wesentlich ausgefeilteres Konzept und eine wesentlich bessere Orgel, allerdings auch zu einem stark überhöhten Preis und mit frei belegbarem Sample Rom. Wer braucht bitte zig GB Speicher? Wenn doch gute Sounds drauf sind reicht es doch. Ich will doch spielen und nicht stundenlang am Rechner sitzen und überlegen wie ich meine Sounds sortiere und was ich jetzt für Samples auf das Gerät lade.
 
Antworten
#2
Hallo funkybunch,

Du sprichst/ schreibst mir aus der Seele. Ich habe mich bis jetzt nicht getraut, an dieser Stelle Kritik über das MP7 zu äussern. Zumal ich auch das MP7 noch nicht lange habe und meine klangliche Unzufriedenheit immer noch auf die Schallwandler-spricht Lautsprecher- zurückführe.

Bisher hatte ich ein Yamaha P80. Das hatte -obwohl Entwicklungstand aus dem Jahre 2000- ganz guten Pianoklang. Nur die Tasten hatten nicht die feine Abstufung. Die Tasten waren mehr "Schalter ein/ Schalter aus" = Ton an/ Ton aus.  Das hat mich dazu bewogen zum Kawai MP7 mit der so gelobten Tastatur  zu wechseln. Klanglich trauere ich nun aber meinem verkauften P80 nach.

Bei dem kürzlichen Probespielen beim Musikhändler hatte ich zum Vergleich zum MP7 ein Yamaha CP4.  Beim CP4 hatte ich klanglich gegenüber dem MP7 einen Konzertflügel unter meinen Fingern. Ich habe das CP4 nicht gekauft, weil man die Tastatur des MP7 soooo sehr gelobt hat. Ich hätte beim Händler mir mehr Zeit für den Vergleich nehmen sollen und nicht innerhalb einer Stunde mich entscheiden sollen.  

Der Klavierklang des MP7 ist für mich unakzeptabel. Nicht nur einzelne Töne wie das E3 oder D4 klingen schrecklich. Auch in anderen Oktaven wie z.B. C2- H2 klingt mitttendrin irgendein Ton merkwürdig abartig. Das hat auch nichts damit zu tun, dass bei einem richtigen akustischen Flügel nicht jeder Ton wie der andere klingt. Ein Besitzer eines akustischen Klavieres oder Flügels würde das Instrument reparieren lassen oder es zurückgeben da nicht akzeptabel.
Die gesamten Oktaven von C3 bis H4 klingen dumpf. So als ob ein nasser Sack über dem Lautsprecher hängt.

Ich bin mit meinem MP7 nicht in der Lage einen schönen warmen Akkord( um nur ein Beispiele zu nennen a la Oscar Petrson) zu erzeugen. Man hört die Töne, aber es klingt dumpf. Spiele ich Klassik z. B. Mozartsonaten oder z.B. Czerny Etüden, dann klingt das MP7 für diese Musik wiederum brauchbar. Aber selbst Bach klingt wieder komisch dumpf.
Die Wheelorgeln sind ein Vollwitz unabhängig vom irrsinnigen Bedienkonzept. Alle E-Pianos sind klanglich mangelhaft und für die Praxis wenig brauchbar.  

Das, was für mich als brauchbarer Rest beim MP7 übrig bleibt ist der USB-Stickeingang als Verwendung  als Midifileplayer oder dem Audioplayer.
Auch die im MP7 vorhandenen GM Sounds sind für die Wiedergabe von Midifiles brauchbar und klanglich besser als die meiner 30 Jahre alten Soundcanvas SC88 und SC55 oder meiner uralten Tischhupe Roland E500.

Beim Pianoklang behelfe ich mich nun erst mal in dem ich den Klang über einen Notebook mit dem Standalonemodul "Pianissimo"  Dieses Softwarepiano klingt zumindest besser als der Concert Grand des MP7.
Ein Plugin von Ravenscroft von VI Labs klingt sicher noch viel besser.

Es ist nicht schwer herauszulesen, dass ich derzeit mit dem Klang des MP7 unzufrieden bin.  
Da ich offensichtlich zu den wenigen Unzufiredenen gehöre, schiebe ich meine Unzufriedenheit voerst bezüglich Klavierklang immer noch auf die nicht optimalen Schallwandler zurück und suche und probiere weiter mit anderen Boxen.    
Ansonsten, wenn das nichts bringt, werde mich mal erneut beimMusikhändler umsehen und mir mehrZeit fürs Probespielen nehmen.
Die mit dem MP7 Zufriedenen Kunden mögen mir bitte verzeichen. Es geht mir nicht um das Meckern sondern ich muss mir mit meiner Entäuschung Luft machen.  Vielleicht versteht ja jemand im Forum meine klangliche Unzufriedenheit und hat einen Rat  wo und wie an welcher Stelle ich bei den tausenden Einstellungen mit Taster und Knöpfen Verbiegungen vornehmen kann, um dem von Haus aus gelieferten Klang  zu verbessern.

Gruß Joachim

 
 
Antworten
#3
Jetzt fällt mir ein Stein vom Herzen, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt. Mit den Tasten klingt es natürlich bei vielen so. Bei den beiden ist mir das nur ganz extrem aufgefallen.

Natürlich hat Kawai völlig recht damit keine Größe des Sample RAM zu nennen, da es auch auf andere Dinge ankommt als mehrere GB große Pianosamples.

Plugins haben leider immer den Nachteil der Latenzen und Notenhänger. Selbst ohne die recht lange Latenz des Plugins kommt noch eine Midilatenz drauf. Es gibt mitlerweile Simulationen auf FPGA Basis. Mein Orgel-Bausatz-Projekt hat vielleicht 30Mhz (keine Ahnung wie viel genau) und eine Latenz von gerade mal 50 Mikrosekunden (nicht Millisekunden!!!). Klingt aber wie ein gutes Plugin. Dagegen ist der Kawai-Sound lachhaft.

Wenn sich also ein deutscher Bastler hinsetzt und so etwas entwickeln kann. Warum schafft es dann kein großes Unternehmen mit einer ganzen Abteilung an Ingenieuren?

Wie man sieht ist alles möglich. Warum nicht so gebaut wird weiss ich leider nicht. Einfaches Konzept, auf das Wesentliche reduziert, dafür gute Qualität zu einem fairen Preis. Ungefähr so wie vor einigen Jahren der große Hardware/Softwarehersteller, mit dem Obst als Logo, noch unter der Diktatur des Gründers produziert hat.

Vielleicht sollte ich doch noch studieren gehen und mich bei den lokalen Firmen bewerben um ein Konzept für ein sinniges "Stagepiano" vorschlagen.
 
Antworten
#4
Ich gehe mal davon aus, dass ihr Euch bei den Tastenbeschreibungen auf die englische Schreibweise bezieht? (siehe virtuelle Klaviatur im Link)
https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzen_der_gleichstufigen_Stimmung

Also mit E3 meint ihr e und mit D4 meint ihr d1, oder? Nur damit ich die gleichen Töne bei mir zum Vergleich anspiele. Ich habe natürlich kein geschultes Ohr. Aber ich gehe davon aus, dass mein MP6 da älter, in solcher Beziehung eher noch schlechter als das MP7 sein sollte(?). Bisher konnte ich nichts seltsames feststellen, aber könnt ihr "schrecklich" noch mal genauer versuchen zu umschreiben? Vielleicht kann ich es dann bei mir auch heraus hören? Und vorallem drückt ihr dabei das Pedal oder hört ihr Euch den Ton ohne Halte-Pedal an? Das macht ja auch noch einmal einen riesigen Unterschied.
Was sicherlich auch wichtig ist... ich höre mit einem Kopfhörer AKG701 ab. Mit was hört ihr ab? (Vielleicht benutzt ihr beide sogar das gleiche Equipment?!) Wenn wir herausfinden können, ob der Fehler vielleicht nur bei Eurem MP7 ist und bei mir am MP6 nicht, dann wüßten wir ja schon fast, ob es eventuell sogar ein technischer Mängel (Garantie) ist oder nicht. Also nur wenn ihr Interesse habt noch mehr ins Detail zu erforschen was wie wo das Problem sein könnte.
Imagine there's no heaven...And no religion too...And the world will live as one
(Song: John Lennon)
 
Antworten
#5
Hallo,

richtig, wir beziehen uns auf die englische/ amerikanische Tonbezeichnung. Ein C3 entspricht einem C (Schlüssel C sagt man auch dazu, weil bei einem akustischen Klavier oder Flügel in der Regel vom dem c der Schließzylinder für den Klavierdeckel liegt), ein C4 entspricht einem c` , ein C5 einem c´´ usw.

Ich kenne nicht den Klang der Pianos vom MP6. Ich habe nur gehört, dass ein MP8 bezüglich Klavierklang besser sein soll.

Ich kann den schrecklichen Klavierklang nicht anschaulich beschreiben. Man muss es gehört haben. Ich hatte eben wieder einen Pianisten vom klassischen Ufer hier. Der hat nur den Kopf geschüttelt. Damit weisst Du aber immer noch nichts was „schrecklich“ ist. Manche Töne ab C3 an aufwärts klingen dumpf andere schrill, fast wie ein Zwischending zwischen einem verstimmten Cembalo und einer dumpf klingenden Gitarre.
Manche Töne einzeln gespielt egal ob mit oder ohne F10 Pedal gedrückt klingen so, als ob der Klavierstimmer den Stimmschlüssel (gibt es nur beim akustischen Klavier/Flügel) auf den Stahlseiten hat liegen lassen.
Mir möge bitte Kawai verzeihen, wenn ich meinen Klangeindruck so schildere. Das Klangempfinden ist aber nicht nur meines sondern inzwischen fast aller meiner Freunde und Bekannten aus dem musikalischen aller Genre.
Zu erwähne ist noch, dass die Wirdergabe derzeit über die JBL One 1 in Verbindung mit einem guten HiFi Verstärker erfolgt. Wobei ich hier bei den Frequenzreglern schon alles ausprobiert habe.

Mit dem Kopfhörer ist der Klang anders als bei Lautsprechern. Beim Kopfhörer hört man aber auch den merkwürdigen Klang aber nicht so extrem. Man hört aber klar auch über Kopfhörer, dass da was nicht stimmen kann.
Es ist auch ein Unterschied ob man >Hänschen klein ging allein< oder Chopin oder ein jazziges Stück spielt. Ich habe z.B. heute mal Stücke von Udo Jürgens dem Freund vorgespielt. Das war klanglich mit dem Sound „Pop Piano“ besser auszuhalten als mit "Concert Grand". Aber dennoch übel. Manche Instrumentenhersteller würde diesen Klang als „Toy Piano“ bezeichnen.

Dein Vorschlag zum sachlichen Herausfinden der Ursache ist genau richtig. Ich muss herausfinden, ob es doch einen Lautsprecher gibt, der den Klang besser darstellt als alles was ich bisher gehört habe.

Weiterhin eine Richtung, die ich intensiver untersuchen sollte ist der Zusammenhang der Anschlagdynamik der Tasten (Kurvenverlauf) Man könnte noch die Einstellung bezüglich Dämpfer usw. (was beim akustischen Instrument die Filzhämmer sind) untersuchen und verschiedene Parameter ausprobieren.

Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass Kawai ein Instrument wie das MP7/11 auf dem Markt bringt, welches solche wie von mir und anderen Musikern empfundenen Misstöne hervorbringt.
Ich finde auch Deine Idee gut, der Sache sachlich auf den Grund zu gehen. Denn nur Buuuhmachen und schimpfen hilft keinem.

Ansonsten bin ich mit dem MP7 sehr glücklich. Nicht nur das elegante Aussehen sondern auch die Tastatur sind super. Für mich ist besonders das Aufnehmen von Tracks mit dem Audiorekorder wertvoll. Für das rasche Einspielen eine Demo mit verschiedenen Instrumenten ist das Overdub wertvoll. Auch die Wiedergabe von Audio über den USB-Stick ist für mich gut. Ich habe z.B. Bass und Drums von Jazzstandards als Audiofiles mir früher eingespielt. Die musste ich bisher immer mit einem separaten Audioplayer abspielen um mich am Piano begleiten zu lassen.
 
Antworten
#6
Das mit den verschiedenen Lautsprechern habe ich auch durchgemacht und hat nichts gebracht: von Abacaus A-Box 10 über Adam A5 bis hin zu Syrincs M3-220, und natürlich den HiFi LS an der Stereoanlage zwischendurch.
Anschlagstärke auf "Heavy" und StereoWitdth auf 74 hat ein bisschen geholfen.

Am Schuss wurde es aus anderen Grüden (Defekten) ein 4. MP7 und das klingt mit Firmware v1.11 OK.

Ich würde einmal einen unterschwelligen Hardwarefehler annehmen. Das ist leider schwer nachzuweisen.
Dazu bräuchtest Du ein zweites MP7 zum Vergleich (und das kann den selben oder ähnlichen Fehler haben) oder eine Aufnahme über die LineOuts hier im Forum zum Vergleich. Die Aufnahme über internes USB klingen höchstwahrscheinlich besser.

Du kannst auch noch probieren den Panic Button zu aktivieren und wenn das nichts geholfen hat noch ein Factory Reset machen. Es kann auch sein, wenn man durch die Sounds wechselt, dass Zonen-Parameter verstellt werden und permant bleiben - eben weil es Zonen-Parameter sind - und Dir den Klavierklang verfälschen. z.B: OctaveShift beim Wechsel vom Synth Pad 1 auf Concert Grand 1 ...

Darf ich fragen welchen USB Stick Du verwendest?
Weil bei allen meinen MP7 habe ich Probleme mit den USB Aufnahmen gehabt - mit mehreren verschiedenen und verifizierten USB Sticks - ausgenommen ein MP7 von einem Freund, dort funktioniert einer meiner USB Sticks problemlos. Soll sich jeder seinen Reim drauf machen...
 
Antworten
#7
Zum abhören habe ich Alesis M1 Active. Keine Referenzspeaker, aber die Fehler kommen deutlich vom Piano selbst. Auf Kopfhörern (Beyerdynamic DT770 und DT990) gleiches Problem.

Habe wegen dem zusätzlich dumpf, matschigen Sound noch einen Test gemacht. Midi und Audio zeitgleich aufgenommen und später das Midifile nochmals aufgenommen ohne Änderungen zu machen. Es klingt wesentlich klarer und lauter!

Anschlag stand auf „normal", aber auch wenn ich auf Light+ Stelle und richtig in die Tasten haue bleibt das noch so.

Habe dann auch mal eine User Curve gemacht. Die erkennt meinen Anschlag als seht hart und wenn ich mit der Einstellung was einspiele ist es auch das gleiche Problem. So viel aber nur zum dumpfen Sound. Die klirrenden Töne sind weit störender.

Panic Button und Factory Reset habe ich direkt am Anfang gemacht (war zwar original verpackt, aber hatte die Sounds zum Teil verstellt). Habe danach dann auch ein Firmwareupdate von 1.00 auf 1.11 gemacht.
 
Antworten
#8
@ lophiomys

bezüglich Lautsprecher hattest Du ja schon Deine Meinung gesagt und mitgeteilt, dass Du mit den Syrincs M3-220 als Kompromiss noch am besten gefahren bist. Die Syrings bestehen aus 2x Boxen rechts/links und 1Sub. Zu so einer Anordnung hat mir inzwischen auch mein Musikhändler geraten und das ziehe noch einmal durch. Wobei es vermutlich so ausgehen wird wie Du sagtst: "es hat nichts gebracht. " Ich will es aber nicht unversucht lassen.

Die Einstellung SteroWith auf 74 und Anschlagstärke auf Heavy hat einen noch schlechteren Klang ergeben.
Panic Button und Factory Reset habe ich eben gemacht, hat nichts gebracht.
Firmware ist 1.11

Hardwarefehler nachweisen ist schwer möglich, Vergleich auch nicht, da mein Musikhändler nur 1x ein MP7 bestellt hatte und ansonsten Yamaha/ Nordlead/ Korg und Kurzweil vertreibt.


Bleibt mir noch ein Hilferuf an unseren sehr aktiven und guten Support im Stammhaus Kawai D. Wenn ich mein MP7 dort überprüpfen lassen könnte, wäre mir auch ein weiter Weg von zu Hause nicht zu aufwendig.

Die Idee mit dem Audiofile per Line Out und diesen hier im Forum einstellen ist gut. (wegen der Dateigröße als *mp3 und nur wenige Sekunden)

Als USB Stick verwende ich 08/15, solche wie Intenso 16GB (die schwarzen) oder Platinum 8 GB (die silbernen).
Ich habe damit keinerlei Probleme bei  Audioaufnahmen. Ich habe die letzten Tage jede Menge Aufnahmen im Overdub für Orchesteraufnahmen mit bis zu 16 verschiendenen Instrumenten gemacht. (bei Mehrspur würde man sagen bis zu 16 Tracks)
Dein Hinweis mit Soundwechsel/ Zonenparameter könnte eine Möglichkeit sein.
Denn manchmal klingt das Piano nur "schrecklich" und manchmal  wieder "unmöglich schrecklich".
D.h., manchmal denke ich direkt nach dem Einschalten des MP7  "sooo schlecht ist es wieder auch nicht, dass ich es verschrotten müsste. Und nach einer Zeit des Spielens mit nach Umschalten auf andere Klänge ausserhalb der Pianobank und wieder zurück zu Piano kommt wieder der dumpfer Pianoklang ab C3 an aufwärts. Der dumpfe Klang ist fast so ähnlich als wenn man  den Akustik Bass wählt und spielt und mit geschlossenen Augen und glaubt, man hätte den Concert Grand eingestellt.
Dennoch, wenn die Verstellung der Zonenparameter die Ursache wären, dann wäre das meiner Meinung ein Entwicklungsfehler.
 
Antworten
#9
Ich habe heute funkybuchn einen GM Midifile Typ 1 eingespielt u.a. mit den Sounds Concert Grand , Fretless Bass, Overdrive G., E.G.jazz, Rhodes, Trumpet, Trombone, Strings und Drums  zugemailt mit der Bitte um Abspielen meines Midifiles auf seinem MP7.

Dieser GM Midifile ist nicht auf den MP7 eingespielt sondern mit einem Roland E500 als Tastatur und Cakewalk als Softwaresequencer. Die Programmnummern für die Sounds entsprechen dem einfachen GM-Standart. Diesen Midifle habe ich mit dem 16Tracksquencer des MP7 auf meinem MP7 abgespielt. D.h., der Midifile hat die internen im MP7 vorhandenen 128 GM Sounds verwendet. Wobei viele davon sicherlich identisch mit denen aus den normalen Soundbänken sind, z.B. einige Pianos, Bässe und Drums.

Bei diesem Midifile klingt das Piano Concert Grand besser als wenn man es mit dem MP7  spielen würde. Ein guter Vergleich, wenn man gleichzeitg beim Abspielen des Midifiles dazu exakt synchron die gleichen Noten des Piano wie auf dem Midifile mit dem Concert Grand dazu spielt.   Dies habe ich gemacht und wie ich funkybunch verstanden habe, er so oder so ähnlich auch.

Ich habe so wie auch funkybunch festgestellt, dass der Pianosound vom Midifile angesteuert geringfügig besser klingt als wenn die gleichen Noten synchron dazu von Hand dazu gespielt werden. Hier klingt das Piano wie gehabt dumpf und dazu noch manche Töne schrill.  Wohlgemerkt noch mal zu Erinnerung: dieser Midifile ist nicht mit den Tasten des MP7 eingespielt !!!

Es wäre doch ein Zufall wenn ausgerechnet das MP7 von funkybunch und mein MP7 ein Montagsgerät wären.
Wobei mit den 3x MP7 von lophiumis wären es schon  insgesamt 5 Geräte.
Und das vierte Gerät von lophiumis hörte sich auch als Kompromiss an.

Ich habe noch einen Versuch im Visier wie mir eben einfällt: bei einem anderen großen Musikhändler etwa 50 km von meinem Wohnort entfernt steht ein MP7 und ein MP11 zum Anspielen bereit. Die Tonübertragung erfolgt über zwei  12" Koaxial eingebaut in einer Schallwand ca. 1m x 1m. Dort werde ich in den nächsten Tagen Probespielen und als Hörzeugen mindestens 1 meiner Klassiker-Pianisten mitnehmen. 
Ich werde berichten.

Mir liegt daran zu sagen, dass ich hier keinen Aufruhr (oder wie man dazu sagt) veranstalten will, sondern das Problem aufzeigen will in der Hoffnung, dass man gemeinsam eine Lösung findet.
 
 
 
 
Antworten
#10
könnt ihr noch einen Vergleich ziehen zwischen Lied aufnehmen auf USB als wav-Datei und dann noch über die Chinch-Ausgänge (Boxenanschlüsse) via einer externen Schnittstelle? Falls ihr die Möglichkeit habt? Das ganze dann an einem Laptop/Anlage mit Kopfhörern anhören und vergleichen vielleicht noch dazu das Midi-File und einem alternativen virtuellen Instrument (VST) als dritte vergleichende Soundquelle?

Also wenn zwei Leute das selbe fühlen/hören...bleibt ja fast nur ein Fehler im Instrument übrig...

Ich habe in einem früheren Thread gelesen, dass der Sound des GrandPiano im MP10 und MP6 der gleiche sein soll. Ich gehe davon aus, dass es das Gleiche mit MP 11 und 7 ist. Vielleicht findet sich auch noch ein MP11-Nutzer...

PS: würde zu gerne auch Mal eine WAV-Aufnahme davon hören... ahh Idee: könnt ihr mit den Thomann-Soundbeispielen auf deren Seite vergleichen? Hört ihr es dort auch?

http://www.thomann.de/de/kawai_mp_7.htm
Imagine there's no heaven...And no religion too...And the world will live as one
(Song: John Lennon)
 
Antworten
  


Gehe zu:


Suchen: 1 Gast/Gäste