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HALLO KAWAI - SERIÖSE TIMELINE FÜR PATCHES BITTE...
#11
Tja da ist kawai scheint's sprachlos. O.o.
Alexander K. alias “Galuwen“.

[i]Spielt heute auf einem Kawai CA98.[/i]

 
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#12
Wie wäre es, wenn mal eine genaue Auflistung gemacht wird, was denn so für "Softwareprobleme" bestehen (sollen).

Ich spiele mein CA-78 einfach nur. Habe nur 2 eigene Favoriten, die ich einmal mit, einmal ohne Kopfhörer nutze. Ansonsten kein für mich erkennbares Problem.

Es würde mich aber wirklich interessieren, was genau für bugs in der Software sind......
Gruss, Musikus (Kawai CA-78)
 
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#13
Gerne:

Beim Scrollen durch die Einstellungen werden unbeabsichtigt Werte verstellt.
Die “Deutsche Bildschirmtastatur ist zu 50% englisch und kennt keine Grossbuchstaben und Sonderzeichen“
Bluetooth Audio hat seit dem Patch ein unerträgliches Grundrauschen
Bei USB Wiedergabe können Titel nicht zurückgespult oder navigiert werden
Bei USB Wiedergabe verschwindet bei Play der Lautstärkebutton. Er wird quasi “unsichtbar“ und wenn man versehentlich draufkommt lässt sich das CA98 nicht mehr bedienen
Grundparameter können nicht gespeichert werden
Bei USB Wiedergabe wenn man bei laufendem Titel “weiter drücke“ crasht sporadisch ( je nach USB Stick häufiger) der komplette USB Player und das CA98 muss neu gestartet werden
Es kommt, wenn man nach dem Einschalten zu schnell (früh) die Menüs wechselt zu sporadischen Systemrückstellern (alle Werte auf Werkszustand)

Hardware Problem mit den neuen Kopfhörerverstärker: Beim Einstecken im eingeschaltetem Zustand crashed das Betriebssystem und das Piano wird auf die Werkseinstellungen
zurückgestellt.

Plus die “vererbten“ Probleme mit der GF2 Tastatur: Schon nach kurzer Zeit klappern manche Tasten weil der “Unterbau“ nur aus billigem Plastik ist. Die Taten machen im ppp Bereich schmatzendess Geräusche vom Schmierstoff der Plastikhämmer und den PTFE Tabs.

Der Einschaltbutton ist so locker in der Fassung, dass er beim Spielen in Schwingung gerät und ein vibrierendes Geräusch macht (kann man aber durch drauflegen einer Packung Tempo reduzieren).


Das sind mal die ersten...Bitte die Liste weiter vervollständigen.

Hoffe das hilft.
Alexander K. alias “Galuwen“.

[i]Spielt heute auf einem Kawai CA98.[/i]

 
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#14
(18.01.2018, 22:07 )Aaron Rust schrieb: Da kann ich nur zustimmen.
Vor allem bei der Tastatur. Die ist meiner Meinung nach viel wichtiger als alles andere (Klang etc), denn die bestimmt deine Technik. E-Pianos mit schlechter Tastatur können den eigenen Lernfortschritt negativ beeinflussen, da man beispielsweise kein gutes Gefühl für die Dynamik entwickeln kann.
Und letztendlich ist die Technik und der Anschlag ja auch das, was man mitnimmt (und nicht der Ton des E-Pianos), Wink

Ja… Ich stimme dir zu… 
Die Tastatur ist das wichtigste Schulwerkzeug um es für einen Flügel zu üben.
Aber ich würde bei dieser Aussage ein bisschen vorsichtig...

Bitte bedenke dass:
Die Beste Tastatur bringt nichts wenn das Akustische Feedback nicht stimmt.
Die Finger spielen nur das,  was die Ohren hören.  
Die Akustische Rückkopplung  an die Hand kommt über das Ohr. So kann die Handkorrektur
stattfinden damit das rauskommt was man eigentlich spielen möchte.
 
Nun…  
Wenn der Feedback nicht stimmt, stimmt auch nicht die Anschlagtechnik.
Andersrum gesagt:  bei E-Pianos  mit dem man für die Flügel übt, ist  wichtig möglichst  den  Höchsten  homogenen Velocity Layer zu verwenden.  
Und dies kann kein E-Piano aus Kostengründen, anbieten.
 
Aber es gibt eine Lösung, die heißt:
Gute Kawai Tastatur, möglich die Beste die zu Auswahl steht.  
Plus ein gutes VSTI Piano.
Der Vorteil dieser Konstellation  ist, dass man höhere  Dynamik erreicht
(Wenn man den Richtigen VSTI hat),
und jetzt diese Dynamik kann man gezielt mit der Kawai Tastatur ansprechen.
 
Wenn man eine Höhere Dynamik hat, spielt man technisch anders… Dezenter, Gefühlsvoller.
Ein Akustischer Flügel hat über 500 Dynamik Stufen.
Ein E-Piano nur 127 hörbare stufen.
Und dies alles entsteht ZB. beim MP10 und MP11 aus  5 Akustischen  Lautstärkeaufnahmen,
die auf eine Taste gelayert  wurden,
und dann diese 5 Lautstärken werden Algorithmisch gestreckt  von 0 bis 127 um
die Gesamtlautstärke homogen zu erhalten (also ohne hörbaren Übergänge).  
 
Wobei bei MP11 gibt es noch schlechte Druckpunktsimulationslösungen die diese 127 Velocity stufen  auf ca. 100 begrenzen. 
Und bei anderen E-Pianos wird das nicht anders sein…  
Also die Wiedergabe Dynamik ist so stark Komprimiert dass,  
man sie mit einer Klavier Dynamik nicht mehr vergleichen kann.

Ein guter VSTI hat heute 19 Velocity Stufen. Somit die Dynamik Kompression  verkleinert sich
und ist erheblich  hörbar und spürbar.
Außer der Velocity Stufen ist noch wichtig die Klarheit und Homogenität des End-Samples.
Ich spielte  mal  ein 27 Layer VSTI die total unbrauchbar und nicht spielbar war.
Sie war nicht homogen, und man hat erhebliche Lautstärkesprünge gehört zwischen zwei  „gleichen“ Anschlagstärken.      

Dann:
Zusätzlich und nicht zu Letzt sind die E-Piano begrenzte Anschlagdynamikkurven 
Einstellmöglichkeiten in einem guten VSTI Programm meistens aufgehoben worden.
Und das sollte man nicht unterschätzen. Denn…
Wo der VPC-1damals  rausgekommen ist,
mit den zugeschnittenen Anschlagdynamikkurven für bestimmte VSTI’s
Wurde unter den Musikern eine große Begeisterung ausgelöst.
Weil erst das VPC-1 erlaubte eine gefühlsvollen und Kontrollierten Spiel, wie nie zuvor gewesen war.  
Ob wohl die Tastatur schon längst in anderen Kawai E-pianos verbaut wurde,
konnte sie auf Grund der Standard Anschlagdynamikkurven und eingenen Internen Samples,
ihren vollen Potenzial nicht beweisen.

Also wer mit E-Piano  gezielt für den Flügel sinnvoll üben möchte,
braucht für seine Technik Perfektionierung zu mindestens und vor allem an Anfang
1. Eine gute Tastatur,   
2. Anschlagdynamikkurven mit individuellen Einstellmöglichkeiten,
3. und nicht zu Letzt für den Soundfeedback ein gutes VSTI.  

Erst so nähert man sich langsam an das Flügelspielgefühl.
Wenn einer der 3 Punkte fehlt, entsteht eine noch größere Kluft zwischen E-Piano und Akustischen Flügelspielgefühl.
und die Spieltechnikübung erreicht nicht den  maximalen übungszweck.  
 
LG
Miro
 
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#15
@ miro zu #14
danke für die Darstellung, genau so ist es.


@ galluwen zu #13
....aber ansonsten erkennt man am Gehäuse, dass es ein Piano sein soll ?(Spass)
 
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#16
Korrekt !!!! :-) :-) :-).

Ernst: Aber Ihr kennt ja meine Meinung zum CA98 aus meinem Review und meinen Kommentar an Pianowoman. Bin nach wie vor absolut begeistert vom Gesamtpaket. Wollte nur, wie vorgeschlagen, eine Zusammenfassung machen. Es gibt viel zu tun ;-).
Alexander K. alias “Galuwen“.

[i]Spielt heute auf einem Kawai CA98.[/i]

 
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#17
Thumbs Down 
Weiss jemand, ob die GUI-, Bluetooth und Kopfhörerprobleme in einer nahen Zukunft mit einem Update gelöst werden?

Ein halbes Jahr nach dem kommerziellen Start der CAx8 wäre es wirklich Zeit! Um so mehr, dass diese Probleme anscheinend auch das nicht ganz billige NV10 betreffen.

Patrick
Kawai CA98, Technics SX-PX201
 
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#18
BT und Kopfhörerprobleme sind auch Dinge die mich bis jetzt davon abgehalten haben ein CA-98 zu bestellen. Dazu noch der Händler, der zwar schon einige (>10) verkauft hat, aber nur negative Rückmeldungen bekommen hat (wegen der Software und dem Sound) und das sei doch sehr ungewöhnlich. Er hat mir auch ein, mit aktuellster Software, ein komisches Verhalten einzelner Töne vorgeführt. Wenn es "nur" Software ist und das von Kawai noch alles gelöst wird, für die aktuelle Serie. Dann könnte ich damit leben, aber..... ist es am Ende wirklich nur Software?
 
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#19
(07.03.2018, 10:13 )OneCent schrieb: ... Dazu noch der Händler, der zwar schon einige (>10) verkauft hat, aber nur negative Rückmeldungen bekommen hat (wegen der Software und dem Sound) ... Er hat mir auch ein, mit aktuellster Software, ein komisches Verhalten einzelner Töne vorgeführt... ist es am Ende wirklich nur Software?

Ich nehme an, dass GUI und Bluetooth (weil es offenbar mit 1.0.0 nicht auftrat) mit Software zu lösen sind. Beim Kopfhörer-Crash bin ich weniger sicher, es könnte auch ein schlechtes Hardware-Design (EMV) sein, was ich aber von einem Hersteller mit Kawais Erfahrung erschrecklich finden würde.

Ich habe auch meine Mühe mit dem Klang. (Nur) im Pianist Modus, ausser bei sehr leisem Spielen höre ich bei allen Tasten ein  Klirren im Hintergrund (je höher die Frequenz desto stärker). Wie wenn ein Stück Blech im Klavier mitschwingen würde. Durch die Lautsprecher stört es nicht wirklich, aber im Kopfhörer ist es sehr störend.

Da es im Sound Modus nicht auftritt und sowohl mit Kopfhörer (schlimm) wie ohne (erträglich) auftritt bin ich bis jetzt davon ausgegangen, dass das für den Pianist Modus aufgenommene Klavier diese Eigenschaft hatte. Und da Kawai bis jetzt nicht einmal in der Lage war, die elemenstarsten Probleme mit dem GUI zu lösen, habe ich es ihnen bis jetzt gar nicht mitgeteilt.

Sehr störend ist es jedoch auf alle Fälle, besonders mit Kopfhörern. Lösbar mit Software muss es auch sein.

Ich glaube, dass es auf pianoworld.com thematisieren werde um zu hören, was die anderen User dazu sagen können. Und nachher, je nach Rückmeldungen, es Kawai melden damit sie es "offiziell" wissen. Schlussendlich wird es nicht nur das C98, sondern wahrscheinlich auch CA78 und NV10 betreffen, weil sie meines Wissens die gleiche Klangerzeugung haben.
Kawai CA98, Technics SX-PX201
 
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#20
danke für den Hinweis mit dem "Kopfhörer-Crash", das ist fast ein k.o. Kriterium, da ich den Kopfhörer immer wieder ein und ausstecke.
 
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