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Resonanz des CA-98 (im Gegensatz zu CA-78)
#1
Hallo!

Ich bin am Überlegen, ob ich mir eins der Digitalpianos aus der CA-Reihe kaufe. Ich habe in einem Klaviergeschäft bereits probe gespielt und bin von beiden Geräte angetan.
Da ich meist eh nur den Klaviersound benutzen werden, überwiegt vor allem der Resonanzkörper beim CA-98 zu CA-78 (die paar Sounds mehr, sollten da nicht so ins Gewicht fallen).

Ich habe jedoch jetzt meine Bedenken bzgl. des Resonanzkörpers und darum dreht sich nämlich meine Frage. Ich wohne nämlich in einer Mietwohnung und besitzen ein Wohnzimmer mit 30 qm Größe. Das Klavier würde direkt mit dem Rücken an der Wand stehen.

Wie sind die Erfahrung mit dem Resonanzkörper? Ich habe ein wenig "Angst", dass ich nicht mehr ohne Kopfhörer und in Zimmerlautstärke spielen kann, weil es so durchs Haus dröhnt, dass die Nachbarn sich beschweren. Denn dann würde ich lieber zum CA-78, denn hier hatte ich das Gefühl, dass es vom Sound gut zu dämpfen war und im Zimmer nicht zu laut wäre.

Im Klaviergeschäft, was natürlich riesig ist und das Klavier steht dann mitten im Raum etc. konnte ich das nicht wirklich einschätzen und fragen deswegen mal eure Erfahrungen und Empfehlungen.


Würde mich freuen von euch zu hören.

Liebe Grüße,
René
 
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#2
Interessante Frage: Du meinst das sich die Schwingungen vom Soundboard auf den Boden übertragen? Oder weil das Soundboard zur Wand des Nachbarn steht?
 
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#3
Hallo und willkommen,

grundsätzlich “tragen“ hauptsächlich die tiefen Frequenzen. Da das CA98 hier besonders mächtig klingt macht das schon einen großen Unterschied. Es sind aber nicht die Schwingungen sondern es sind die Frequenzen.

Ich würde aber in einer Mietwohnung ohne ausdrücklicher vorheriger positiven Absprache mit ALLEN Nachbarn auch oben und unten kein Piano anschaffen. Selbst die Tasten und Pedalgeräusche sind für manche schon sehr störend (mit Kopfhörer). Umgekehrt, wenn klare Vereinbarungen existieren und alle wissen zum Beispiel Du spielst nur Samstag 30min am Nachmittag ist der psychologische Impact für die meisten vertretbar - man kann sich einstellen und weiß wann Schluß ist.

Alexander
Alexander K. alias “Galuwen“.

[i]Spielt heute auf : Roland V Grand, Roland FP90, Roland LX??[/i]

 
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#4
Man hört die Tasten und Pedalgeräusche durch die Wände/Decken?
 
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#5
Also ein wenig "Lärm" sind die Nachbarn schon gewohnt. Bei uns toben zwei Kinder plus ich hab bereits ein altes Keyboard, welches ich auf Zimmerlautstärke spiele.
Ich hatte nur die Befürchtung, die Bässe dröhnen so stark, dass man es kaum in leiser Einstellung spielen kann.
Zudem hat das Keyboard momentan auch nur zwei kleine 15 Watt Speaker oben drauf. Von der Abstrahlung sicherlich anderes als beim CA.
 
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#6
Ja....das CA98 hat fast 150 Watt. Grundsätzlich kannst Du am CA98 sehr differenziert spielen...also auch leise. Und natürlich das Klangprofil ändern.

Ich selbst geniese das Vibrieren der Taten beim Spielen sehr. Man fühlt richtig die Saiten schwingen.
Alexander K. alias “Galuwen“.

[i]Spielt heute auf : Roland V Grand, Roland FP90, Roland LX??[/i]

 
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#7
Vielen Dank für die Antworten!

Wie groß ist denn wirklich der Unterschied zwischen 78 und 98? Ich konnte es nur im großen Geschäft antesten. Da war der Unterschied zwar hörbar aber nicht einzuschätzen, wie es sich in 30 qm verhält. Erfahrung hat wahrscheinlich keiner damit, sonst müsste er ja beide zuhause haben. Aber vielleicht hat jemand noch einen guten Tipp oder eine ähnliche Erfahrung.
 
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#8
Ich hatte jetzt gerade am Wochenende im Bahnhofskiosk gesehen, dass in der aktuellen Ausgabe von tastenwelt der Test der beiden Pianos drin war.
Und hier steht tatsächlich, dass wenn man das CA-98 kaufen sollte, dass man die Übertonung der tieferen Frequenzen reduzieren kann/sollte, wenn es an der Wand steht.
Das CA-98 bietet räumlich einen sehr satten Wohlfühlklang und "enorme Kraftreserven". Das CA-78 sei genauso gut, nur etwas linearer.

Das heißt für mich wird es in den paar Quadratmetern wahrscheinlich nun auf das CA-78 hinaus laufen. Da ich glaube, dass es klanglich für mich ausreichen wird. Zudem kann ich so die knapp 700 € einsparen.

Falls noch jemand etwas dazu erläutern möchte, darf er das natürlich tun.
Ansonsten bedanke ich mich recht herzlich für die offenen Antworten und die Hilfe für die Entscheidung.

Österliche Grüße aus Bremen,
René
 
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#9
(25.03.2018, 12:16 )OneCent schrieb: Interessante Frage: Du meinst das sich die Schwingungen vom Soundboard auf den Boden übertragen? Oder weil das Soundboard zur Wand des Nachbarn steht?

(25.03.2018, 13:04 )Galuwen schrieb: Hallo und willkommen,

grundsätzlich “tragen“ hauptsächlich die tiefen Frequenzen. Da das CA98 hier besonders mächtig klingt macht das schon einen großen Unterschied. Es sind aber nicht die Schwingungen sondern es sind die Frequenzen.

Alexander

Um richtig zu stellen von mir eine winzig kleine Maniküre…  


Das ist so nicht richtig Alexander…
Die Schwingungen - war schon richtig ausgedrückt - und nicht die Frequenzen.   Smile

Die Schwingungen erzeugen Schallwellen in unhörbaren und hörbaren Bereich und
die Frequenzen selbst sind Lautlos, also "Mäuse still" 

Wie kommt das?

Die Frequenz sagt uns aus, dass etwas sich Periodisch hin und her bewegt
in einem Bestimmten Zeitabschnitt.

Fachmännisch ausgedrückt:
Eine Frequenz (f) ist der Kehrwert der Periodendauer (T)  
f=1/T  

Da der Periodendauer (T)  in Zeit (s) ausgedrückt wird, entsteht von der Zeit selbst kein Ton…
Das ist Logisch, und selbstklkärend... Nun…

1Hz bedeutet, dass etwas ZB. ein Körper oder Masse, oder eine Welle etc.
periodisch schwingt, und zwar  1 mal in abstand einer Sekunde.
 
Im Gegensatz einer Schwingung die den Ton akustisch erzeugt, wie ZB. eine Stimmgabel…
Die Frequenz beschreibt nur die Schwingung (die Welle)
wie oft es etwas schwingt (hier die Schallwele) in einer Sekunde.

Somit eine 440Hz Stimmbabel erzeugt 440 Schwingungen in einer Sekunde, und besitzt eine bestimmte Tonhöhe.
Die Hertz selbst erzeugen dabei kein Ton sondern Beschreiben den Ton(den Schall) in welcher Höhe der Schallschwingung  erklingt. 

Deswegen das was OneCent mit Schwingung zum Ausdruck brachte, war korrekt.  
Die Schwingungen erzeugen die Resonanz und so entstehen Luftwellen die man dann hört.
 
LG
Miro
 
 
 
 
 
 
 
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